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CLT in einer Woche

In einer Woche ist das Warten wieder vorbei. Dann beginnen die Chemnitzer Linux-Tage. Zwei Tage mit spannenden Vorträgen und Workshops. Natürlich gibt es wieder eine Keysigningparty. Wenn ihr also Zeit habt und euch für Freie Software interessiert, dann ist ein Besuch in Chemnitz ein Muss. Ich wünsche allen Besuchern viel Spass.

Zur Einstimmung findet ihr bei Pro Linux ein Interview mit dem Orgateam.

Keysigning bei den Chemnitzer Linux-Tagen 2009

Die Chemnitzer Linux-Tage 2009 kommen langsam wieder näher. Wer sich im März zu Linux und Co. informieren will, sollte sich das Wochenende unbedingt freihalten. Ich werde wieder die Keysigningparty organisieren. Wenn du daran teilnehmen willst, sende mir den Fingerprint (oder mindestens die Key-ID) deines PGP-Schlüssels. Der Schlüssel sollte auf einem Keyserver verfügbar sein. Ich werde den mit in die Liste der Teilnehmer aufnehmen und du kannst dann, ausgerüstet mit Stift, Ausdruck der Liste und einem Ausweisdokument, am Keysigning teilnehmen.

Viel Spass euch bei den Chemnitzer Linux-Tagen

Schnee & Eis

Kai Raven ist durch den Schnee gestapft und hat einige Fotos gemacht. Auch wir haben in den letzten Wochen viel Schnee erlebt.

Spuren im Schnee

Der erste Schnee kam für uns am 19. Dezember. Wir waren gerade einkaufen, als der Schneefall begann. Innerhalb kürzester Zeit war alles weiß. Wir sind dann schnell wieder zurück in unser Hotel gefahren. Denn der Straßenzustand verschlechterte sich dramatisch. Auf dem Bild sieht man Florian durch den Schnee laufen. Ich war dann etwa zehn Minuten später wieder am selben Fleck. Da waren die Spuren im Schnee wieder zugeschneit.

Interessant für mich war das ab der ersten Schneeflocke unglaublich viele Fahrzeuge mit Schneeschieber unterwegs waren. Diese säubern nicht die großen öffentlichen Straßen, sondern Privatwege, Parkplätze und kleine Straßen. Dadurch waren innerhalb kürzester Zeit nach dem Ende des Schneefalls diese Orte wieder befahrbar. Die großen Straßen wurden von größeren Fahrzeugen beräumt und die Lage war hier schnell wieder unter Kontrolle.

Verschneite Parkbank im Ringwood Manor

Wir machten uns auf in den Ringwood State Park. Dieser liegt an der Grenze zwischen New Jersey und dem Bundesstaat New York. Den größten Teil durchquerten wir nur mit dem Auto und hielten dann in Ringwood Manor an. Dies ist ein Gutshaus mit einem weitläufigen Grundstück. Wir liefen zunächst ein wenig durch den Schnee und entdeckten dann einen kleinen Rodelhang. Dort fanden sich eine Handvoll Familien mit ihren Kindern ein. Diese testeten dort ihre Schlitten und Snowboards. Wir hatten natürlich nichts dergleichen dabei. Beim Zuschauen boten uns dann gleich zwei Familien ihre Schlitten zur temporären Nutzung an. Florian wollte das Angebot jedoch nicht annehmen und so blieb es beim Zuschauen. Später wanderten wir noch weiter durch die Schneelandschaft. Florian freundete sich mehr und mehr mit dem Schnee an bis er sich entschied, in den Schnee zu springen:

Florian versinkt im Schnee

Im Verlauf der nächsten Tagen stiegen die Temperaturen dann von -14°C auf +18°C an. Der Schnee war natürlich dann weg. Erst bei unserer Abreise fiel die Temperatur auf -11°C und es kam wieder zu leichten Schneefällen.

Zurück in Deutschland musste ich am Sonntag dann ein paar hundert Kilometer durch Schneefälle fahren. Es war sehr interessant, die Fahrkünstler zu beobachten. Besonders ein französischer Zeitgenosse trug zur Belustigung bei. Bei der Autobahn in der Nähe von Chemnitz gibt es eine leichte Steigung und dort staute sich der Verkehr. Da ich unterwegs schon einige Unfälle gesehen hatte, dachte ich, dass dort jemand wieder aus der Bahn geraten ist. Umso größer war das Erstaunen beim Vorbeifahren. Derjenige fuhr mit seinem BMW mit großem Einsatz des Gaspedals den Berg hinaus. Durch den Hinterradantrieb des Fahrzeugs schlingerte das Auto hin und her, während alle anderen Fahrzeuge recht souverän an ihm vorbei zogen. Vielleicht hätte ihm mal jemand raten sollen, den Fuß vom Gas zu nehmen. :-)

Zum Abschluss noch eine Impression aus dem Ringwood Manor:
Schnee in Ringwood

Spamfilter

Letzten Montag war die Deadline für die Keysigningparty bei den Chemnitzer Linux-Tagen. Ich bereite dann in der Regel eine E-Mail an alle Teilnehmer vor. Darin steht, was genau zu tun ist, wo wir uns treffen und ähnliche Details. Als ich die E-Mail nun abschickte, erhielt ich u.a. diese nette Fehlermeldung zurück:

<abc@example.org>: host nospamproxy.2im.de[85.183.242.56] said: 554-This email 
    was rejected because it violates our security policy 554 Found unwanted     
    words in body: enlarged, Viagra (in reply to end of DATA command) 

Das führte bei mir zu einiger Verwunderung. Denn die E-Mail war in deutscher Sprache verfasst und auch Viagra kam meiner Meinung darin nicht vor. Ein Blick auf meine Signatur enthüllte jedoch das Rätsel:

In a perfect world... spammers would get caught, go to jail, and share a cell with many men who have enlarged their penisses, taken Viagra and are looking for a new relationship.

Chemnitzer Linux-Tage in Sicht

Eine der größten Veranstaltungen zu GNU/Linux beginnt in etwas mehr als einem Monat: die Chemnitzer Linux-Tage. Dieses Mal wird am ersten Wochenende im März das zehnjährige Jubiläum begangen. Wie all die Jahre zuvor, gibt es eine Reihe interessanter Vorträge und Workshops. Nach dem erfolgreichen Test im letzten Jahr bieten die Organisatoren auch dieses Mal einen Workshop on demand an, d. h. wenn du gern einen Workshop zu einem bestimmten Thema hättest, meldest du diesen an und wenn sich ein Kundiger findet, hält er diesen mit dir. Ich habe im letzten Jahr einen solchen Workshop zu Tor geleitet. Er ist mir in guter Erinnerung geblieben, da ich mit wenigen Leuten detailliert auf deren Fragen eingehen konnte.

“Meine” Veranstaltung ist, wie fast jedes Jahr, das Keysigning. Falls noch nicht geschehen, solltet du dich anmelden, in dem du die KeyID oder den Schlüssel selbst an mich sendest. Ich nehme diesen dann mit in die Liste der Teilnehmer auf. Zum Keysigning bringst du dann einen Ausdruck der Liste, deinen Ausweis sowie einen Stift mit und folgst meinen Anweisungen. ,;-)

Ich wünsche euch viel Spass bei den Chemnitzer Linux-Tagen!

Nachlese zu den Chemnitzer Linux-Tagen

Die Chemnitzer Linux-Tage sind nun schon eine Weile Geschichte. Durch meine fiebrige Erkältung schreibe ich nun etwas verspätet darüber.

Laptops auf Biertischen

Samstags habe ich mir erstmal ein wenig Überblick über die Stände verschafft und hnaz rumgeführt. Später traf ich mich dann mit einem Bekannten, um ein größeres Projekt zu besprechen. Ihr werdet hiervon sicher im Laufe des Jahres noch mehr lesen. Danach hörte ich kurz bei dem Vortrag zu Text User Interfaces rein und musste mich dann auch schon in den Keller begeben. Dort fand das Keysigning statt. Insgesamt hatten sich hier ca. 80 Personen angemeldet. In Chemnitz hat es sich bewährt, die Ausweise mit einer Kamera an eine Wand zu werfen und so dann schneller den Abgleich zu machen. Dies führt natürlich jedes Jahr wieder zu lustigen Kommentaren über das Foto oder den Ausweis an sich. So äußerte sich später ein Besucher auf die Frage, was ihn bei den Chemnitzer Linux-Tagen denn besonders gefallen hätte: “Das Party in PGP-Keysigning-Party”. :-) Für mich ist es auch jedes Jahr wieder ein Spass die Party zu organisieren und durchzuführen. Sollte nicht dazwischen kommen, werde ich das auch nächstes Jahr wieder machen.

Bei der Abendveranstaltung konnte ich mich dann in Ruhe mit einigen alten und neuen Bekannten unterhalten. Später setzte ich mich dann mit an den “grml-Tisch”. Neben einigen grml-Entwicklern sorgte dort vor allem Jörg Schilling für Unterhaltung. Er klärte uns über die Einzelheiten der diversen Open-Source-Lizenzen (Die GPL-FAQ ist falsch.), seinen Streit mit Debian und andere Sachen auf. Zusammen mit den Kommentaren der anderen am Tisch befindlichen Personen war es doch ganz witzig. Neu war in diesem Jahr (für mich), dass es Cocktails gab. Ich habe längere Zeit mit mir gekämpft, ob ich nicht einen trinken sollte. Doch die anstehende längere Autofahrt hielt mich davon ab. ;-)

Lernen für Analysis

Am nächsten Morgen warteten die Teilnehmer des Tor-Workshops schon auf mich. Insgesamt hatten sich hier drei Personen zusammen gefunden. Hier konnte ich dann in kleinem Kreis etwas über die Software und deren Einstellungen erzählen. Nach meiner Einführung setzten wir dann zusammen einen Torserver auf. Ich denke, der kleine Workshop war für alle Beteiligten recht gut. Ich musste keine Monologe halten. Denn die Teilnehmer kamen mit konkreten Fragen und Problemen. Die Teilnehmer haben jetzt einen funktionierenden Server und sind all ihre Fragen losgeworden. Dann habe ich schnell noch eine Kleinigkeit zu Mittag gegessen und bin in den Raum V5 gegangen. Dort war ich für den Rest des Nachmittags Sessionleiter. Doch statt interessiert den Vorträgen zu lauschen, lernte ich weiter für Analysis 3 (siehe Bild).

So habe ich am Ende der Chemnitzer Linux-Tage effektiv ein bis zwei Vorträge wirklich gehört. Den Rest war ich dann mehr mit Lern- oder Organisationsaufgaben beschäftigt. Insgesamt mache ich wohl Jahr für Jahr mehr organisatorisches als CLT-Besucher zu sein. ;-) Aber die Atmosphäre vor und hinter den Kulissen ist einfach so toll, dass es immer wieder Spass macht. So werde ich garantiert auch nächstes Jahr wieder mit dabei sein und freue mich schon wieder darauf, neue und alte Bekannte zu treffen.

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