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Nach dem ersten Öffnen des Programms sieht man die Menüleiste und drei Flächen, Symbole, Statusfenster und die Eingabefläche für den Text. Das LaTeX-Plugin arbeitet nicht kontextbezogen, d.h. es ist entweder immer an oder immer aus. Um es zu aktivieren, klickt man auf Werkzeuge -> Plugin Manager (Wieso fehlt hier eigentlich der Trennstrich?) und aktiviert das Feld LaTeX. Damit erscheint im Menü Werkzeuge ein neuer Eintrag LaTeX. Fortan steht das Plugin zur Verfügung. Beim Öffnen einer leeren Datei passiert zunächst nichts. Startet
man beispielsweise mit der Eingabe von \documentclass, so
bietet Geany nach den ersten drei Zeichen eine Vervollständigung
an. Bei mehreren Optionen kann der Nutzer mit der Cursor- oder
Maustaste das Gewünschte wählen. Schön wäre, wenn zusätzlich zum Namen
des Befehls geschweifte Klammern eingebaut werden würden. Weiterhin
würde ich mir bei Befehlen wie Eine bequemere Variante ist der LaTeX-Assistent. Er ist über
Werkzeuge -> LaTeX -> LaTeX-Assistent zu
erreichen. Über ein grafisches Menü kann der Nutzer wählen, welche
Klasse, Zeichensatz etc. er benutzen will. Bei der Dokumentklasse
bleibt im Menü unklar, welche Klassen (KOMA-Script, Beamer etc.)
verwendet werden. Weiterhin gibt es genau eine Brief-, Artikelklasse
usw. Während bei der Auswahl von Buch, Artikel und Bericht die
KOMA-Script-Klassen benutzt werden, wird bei der Auswahl von Brief die
Klasse Für den regelmäßigen Schreiber von LaTeX-Texten empfiehlt sich ein
Template. Diese Datei sollte im Verzeichnis
~/.config/geany/templates/files liegen und die
Dateiendung Schließlich kann Geany bestehende Dateien öffnen. Nun kommt der große Moment, wo wir Text eingeben können. Doch schon
die Eingabe einer Überschrift erscheint schwierig. Ich fand keine
Hilfe bei der Eingabe, außer der bereits oben erwähnten Auswahlliste
bei der Eingabe von drei Buchstaben. Doch gerade auf einer deutschen
Tastatur führt die häufige Eingabe des Backslash bei mir zu Schmerzen
in der Hand. Daher versuche ich das zu umgehen und Geany ist dann
direkt körperlich anstrengend. Umgebungen können mittels des Menüs
eingegeben werden. Meines Wissens gibt es hierfür keine standardmäßige
Tastaturkombination. Wenn man sich eine anlegt, wird die Arbeit
zumindest ein wenig erleichtert. Jedoch wäre es sehr wünschenswert,
wenn bei der Auswahl einer Liste gleich ein erstes Beim Mathesatz sieht die Lage nicht viel besser aus. Im wesentlichen muss jedes Zeichen per Hand eingegeben werden. Das ist eine Menge Tipparbeit und recht umständlich. Gerade für Anfänger kann ich daher Geany nicht empfehlen. Denn ich vermute, die werden schnell gefrustet sein. Alles in allem ist Geany für mich der erste Editor, den ich im wesentlichen für nicht benutzbar halte (wohlgemerkt für meine Zwecke!). Außer wenigen kleinen Änderungen in einer Datei möchte ich keine größeren Änderungen an einer LaTeX-Datei vornehmen müssen. Denn das fühlt sich umständlich an und wird in meinem Fall mit der Zeit schmerzvoll.
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Heute geht es in der Reihe mit einem grafischen Programm weiter. Frank bewirbt schon lange sein Baby Geany. Das ist ein Gtk-basierter Editor. Ich kenne einige Leute, die den gern nutzen. Frank hat für Geany ein LaTeX-Plugin geschrieben. Daher kann der Editor bequem mit LaTeX umgehen. Nach dem ersten Öffnen des Programms sieht man die Menüleiste und drei Flächen, Symbole, Statusfenster und die Eingabefläche für den Text. Das LaTeX-Plugin arbeitet nicht kontextbezogen, d.h. es ist entweder immer an oder immer aus. Um es zu aktivieren, klickt man auf Werkzeuge -> Plugin Manager (Wieso fehlt hier eigentlich der Trennstrich?) und aktiviert das Feld LaTeX. Damit erscheint im Menü Werkzeuge ein neuer Eintrag LaTeX. Fortan steht das Plugin zur Verfügung. Beim Öffnen einer leeren Datei passiert zunächst nichts. Startet man beispielsweise mit der Eingabe von \\documentclass, so bietet Geany nach den ersten drei Zeichen eine Vervollständigung an. Bei mehreren Opt
Wednesday, April 14. 2010Die vim-LaTeXSuiteDie LaTeX-Suite für den Editor vim war mein Einstieg in die LaTeX-Welt unter GNU/Linux. Denn ich nutz(t)e vim und da lag es nahe, den für LaTeX-Dokumente zu verwenden. Jedoch fühlte sich die Bearbeitung der Texte immer irgendwie umständlich an. Daher ging ich damals schnell auf die Suche nach Alternativen. Im folgenden will ich euch die Grundprinzipien mal näherbringen. Wie AUCTeX sollte auch die LaTeX-Suite ein Teil des Paketmanagements sein. Im Idealfalle lässt es sich direkt nach der Installation nutzen. Bei Debian, Ubuntu und den abgeleiteten Distributionen ist eventuell Handarbeit nötig. Denn diese aktivieren das Paket nicht sofort. Der Nutzer muss auf der Kommandozeile den Befehl vim-addons install latex-suite (oder als Root vim-addons -w install latex-suite) eingeben. Damit werden diverse Symlinks in das .vim-Verzeichnis gelegt. Wer es lieber manuell hat, kann den Anweisungen auf der Download-Seite folgen. Im wesentlichen ist da nur das Paket herunterzuladen, zu entpacken und schließlich müssen die Dateien an die richtige Stelle kopiert werden. Die LaTeX-Suite sollte nun (La)Tex-Dateien beim Öffnen
erkennen. Das ist jedoch nicht immer der Fall. Die wichtigste
Einstellung ist dabei
Die erste Zeile benutzt das Programm grep mit Optionen, die
den Dateinamen mit anzeigen. Diese Angabe benötigt LaTeX-Suite für die
Verarbeitung bestimmter Informationen. Die zweite Zeile bringt
automatische Einrückung des Quellcodes und erhöht so die Lesbarkeit
des Codes. Ab der Version 7 von vim werden Dateien mit der Endung
Beim Öffnen einer leeren Datei passiert zunächst nichts. Wenn ihr
die grafische Version des Vim benutzt, dann seht ihr drei neue
Menüeinträge. Am einfachsten ist es, nach meiner Auffassung, mit
i in den Eingabemodus zu wechseln und dort EDO
einzugeben. Dann erscheint das Grundgerüst einer LaTeX-Datei versehen
mit Markern der Art: Wie der jed, kann auch die LaTeX-Suite gut mit Templates umgehen. Legt dazu einfach die entsprechende Datei in das templates-Verzeichnis. Mit dem Befehl :TTemplate name lässt sich das gewünschte Template einbinden. Schließlich werdet ihr sicher bereits bestehende Dokumente öffnen. Hier liest die Software die Datei ein und versucht, diverse Informationen über eingebundene Pakete, selbst definierte Kommandos etc. zu extrahieren. Die Informationen stehen dann im Dokument in Form von Vervollständigung zur Verfügung. Nachdem das Dokument geöffnet ist und der Dokumentkopf steht, kann
der eigentliche Text bearbeitet werden. Die LaTeX-Suite bietet diverse
dreibuchstabige Abkürzungen zum Einfügen von Befehlen oder
Umgebungen. Oben sahen wir bereits EDO für die
Dokumentklasse. Der erste Buchstabe zeigt an, ob ein
Environment oder eine Section verwendet wird. Die
weiteren beiden Buchstaben sind dann eine typische Abkürzung. So steht
SSE für section, SPA für part, EIT
für itemize. Standardmäßig setzen die Entwickler beim Mathesatz auf
Bei jedem Neustart des Vim müsste die Anweisung jedoch erneut eingegeben werden. Daher empfiehlt es sich die Einstellung permanent zu setzen:
Nachdem diese Schwierigkeiten überwunden sind, bleibt der Mathesatz eine große Stolperfalle. So existieren zwar für griechische Buchstaben Abkürzungen (Beispiel: `s für σ). Aber standardmäßig gibt es nichts für Integrale, Summen, Sinus/Kosinus etc. Das heißt hier muss der Nutzer anfangs viel Aufwand in eine vernünftige Konfiguration stecken. Ich fände es wesentlich besser, wenn es für oft benutzte Mathbefehle vorkonfigurierte Einstellungen gäbe (oder mich jemand auf diese Einstellungen hinweist). Der oben beschriebene Aufwand war für mich eines der Hauptgründe, auf LaTeX-Suite als permanenten Editor zu verzichten. Weiterhin fühlt sich die Bearbeitung von Texten irgendwie umständlicher an. Zudem gibt es einiges, was laut Dokumentation problemlos geht und bei einem Test mit Standardeinstellungen eben nicht funktioniert. Dazu gehört:
Wahrscheinlich existiert da draußen für jedes Problem eine Lösung. Aber im Allgemeinen habe ich keine Lust, beim Mitschreiben einer Vorlesung von solche einem Bug überrascht zu werden und mich minutenlang mit der Behebung aufzuhalten. Daher habe ich damals gegen die Software entschieden und auch beim Testen für den Blogbeitrag blieb mein Eindruck von damals weitgehend bestätigt.
Posted by Jens Kubieziel
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Die LaTeX-Suite für den Editor vim war mein Einstieg in die LaTeX-Welt unter GNU/Linux. Denn ich nutz(t)e vim und da lag es nahe, den für LaTeX-Dokumente zu verwenden. Jedoch fühlte sich die Bearbeitung der Texte immer irgendwie umständlich an. Daher ging ich damals schnell auf die Suche nach Alternativen. Im folgenden will ich euch die Grundprinzipien mal näherbringen. Wie AUCTeX sollte auch die LaTeX-Suite ein Teil des Paketmanagements sein. Im Idealfalle lässt es sich direkt nach der Installation nutzen. Bei Debian, Ubuntu und den abgeleiteten Distributionen ist eventuell Handarbeit nötig. Denn diese aktivieren das Paket nicht sofort. Der Nutzer muss auf der Kommandozeile den Befehl vim-addons install latex-suite (oder als Root vim-addons -w install latex-suite) eingeben. Damit werden diverse Symlinks in das .vim-Verzeichnis gelegt. Wer es lieber manuell hat, kann den Anweisungen auf der Download-Seite folgen. Im wesentlichen ist da nur das Paket herunterzu
Tuesday, April 13. 2010AUCTeX mit GNU/Emacs![]() AUCTeX ist eine weitere Hilfe für die Berabeitung von LaTeX-Dokumenten. Die Software selbst ist kein Editor, sondern eine Art Erweiterung (Modus) für den GNU/Emacs oder XEmacs. Ich nutze den GNU/Emacs und werde daher im weiteren auch nur auf diesen eingehen. Unter GNU/Linux ist der Modus meist in der Paketverwaltung der
Distribution enthalten. Sucht dort einfach nach dem Wort
Mit Microsoft Windows kenne ich mich nicht so gut aus. Die Webseite von AUCTeX hat jedoch eine gute Anleitung zur Installation. Als ich AUCTeX das letzte Mal unter Windows installierte, ging das ohne Probleme. Nachdem AUCTeX seinen Weg auf euer System gefunden hat, muss der
Emacs eventuell wissen, dass er den Modus bei LaTeX-Dokumenten aktivieren
soll. Dazu muss die Zeile Des Weiteren ist es sehr nützlich, wenn AUCTeX das Dokument beim Öffnen scannt, um selbst definierte Befehle, eingebundene Pakete etc. zu finden. Hierfür müssen die unten stehenden Zeilen ihren Weg in die Konfigurationsdatei finden:
Ich schreibe naturgemäß viele mathematische Texte. Daher möchte ich
den Mathemodus in AUCTeX aktiv haben und der RefTeX-Modus zum
Verwalten von Referenzen soll aktiv sein. Daher habe ich meine
AUCTeX behandelt Dateien mit den üblichen Endungen (.tex, .ltx, .sty etc.) als LaTeX-Dateien. Hin und wieder habe ich es mit der Endung .latex zu tun. Damit AUCTeX auch hier seine Stärken ausspielen kann, muss ich eine Zeile in der Konfiguration ergänzen.
Nach diesen Einstellungen könnt ihr mit der Bearbeitung der Texte loslegen. Einige finden es unter Umständen schöner, wenn bestimmte Schlüsselworte bunt sind (Syntax Highlighting) oder das der Text nach einer bestimmten Anzahl Zeichen umbrochen wird. Dies lässt sich in den allgemeinen Einstellungen des Editors festsetzen. Wenn ihr eine leere Datei öffnet, bleibt diese zunächst leer. Mit
der Tastenkombination Strg+c Strg+e öffnet sich im
Minibuffer das Menü zum Einfügen einer neuen Umgebung. AUCTeX erkennt,
dass das Dokument leer ist und bietet automatisch die
Die Bearbeitung des Textes ist recht einfach. Überschriften können
mittels Strg+c Strg+s sowie dem Namen der Überschriften
( Bereits oben beschrieb ich, wie eine Umgebung einzufügen ist (Strg+c Strg+e). Für Befehle ist Strg-c RET nützlich. Im Minibuffer wird der Name eingegeben und eventuelle Parameter abgefragt. Eine weitere Möglichkeit wäre, den Backslash sowie einen Teil des Befehlsnamen einzugeben und mit Meta+TAB zu vervollständigen. Dabei fehlen die geschweiften Klammer und eventuelle Parameter muss der Nutzer selbst eingeben. Insofern finde ich die erste Variante angenehmer. Natürlich steht zur Bearbeitung des Textes die gesamte Palette an Emacs-Features zur Verfügung. Eine der großen Stärken von AUCTeX bzw. korrekter preview-latex liegt in einer Art Dokumentvorschau. Das Bild oben zeigt einen Ausschnitt des GNU/Emacs mit aktiviertem AUCTeX und einer Vorschau. Die Vorschau zeigt dabei Überschriften, Mathetext sowie einige andere Onjekte an. Gerade bei mathematischen Texten ist die Vorschau ganz nützlich. Denn größere Formeln werden im Mathesatz schnell unübersichtlich. Mit preview-latex behält jeder den Überblick und kann eventuelle Fehler schnell erkennen. Insgesamt ist AUCTeX mit preview-latex ein guter Modus zur Bearbeitung von LaTeX-Dateien. Gerade für Nutzer, die neu beginnen, ist er sicher eine große Hilfe.
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AUCTeX ist eine weitere Hilfe für die Berabeitung von LaTeX-Dokumenten. Die Software selbst ist kein Editor, sondern eine Art Erweiterung (Modus) für den GNU/Emacs oder XEmacs. Ich nutze den GNU/Emacs und werde daher im weiteren auch nur auf diesen eingehen. Unter GNU/Linux ist der Modus meist in der Paketverwaltung der Distribution enthalten. Sucht dort einfach nach dem Wort auctex. Wahrscheinlich werdet ihr schnell fündig und könnt das Paket installieren. Wer es nicht findet oder lieber Software aus den Quellen baut, kann sich diese herunterladen und mit dem üblichen Dreisatz (./configure && make && make install) an den Start bringen. Mit Microsoft Windows kenne ich mich nicht so gut aus. Die Webseite von AUCTeX hat jedoch eine gute Anleitung zur Installation. Als ich AUCTeX das letzte Mal unter Windows installierte, ging das ohne Probleme. Nachdem AUCTeX seinen Weg auf euer System gefunden hat, muss der Emacs eventuell wissen, dass er
Monday, April 12. 2010jed mit JörgsLaTeXModeDer erste Editor in der Reihe soll jed sein. Er ist in etwa der
kleine Bruder des Emacs. Wobei jed ein Editor geblieben ist und nicht
das Betriebssystem mit implementiert. Jörg Sommer hat für den Editor einen LaTeX-Modus geschrieben. Dieser vereinfacht gerade beim Mathesatz vieles. Daher setze ich jed überwiegend beim Editieren von mathematischen Texten ein. Das Programm jed sollte in den üblichen Linux-Distriutionen
enthalten sein. Ansonsten lässt es sich auf gewohnte Weise
herunterladen und kompilieren. Daneben muss der LaTeX-Mode aus dem git
geclonet werden. Schließlich benötigt man noch x-keydefs.sl. Nun muss dem jed der Modus bekannt gemacht
werden. Dazu ist die Zeile
Wenn eine entsprechende Dateiendung angegeben wurde, lädt der
Editor den LaTeX-Modus. Beim Öffnen einer neuen Datei ist noch nichts
im Programm zu sehen. Der Nutzer kann entweder per Hand
Wenn ihr eine bestehende Datei öffnet, versucht der Modus anhand
der Dateiendung zu erkennen, ob es sich um eine LaTeX-Datei
handelt. Standardmäßig sind das die Endungen Nachdem nun eine LaTeX-Datei mit Inhalten vorliegt, geht die eigentliche Arbeit los. Überschriften werden mit dem Tastenkürzel Strg+c s sowie einem weiteren für den Grad (section, chapter etc.) eingefügt. Der Text kann nun wie gewohnt bearbeitet werden. Die Tastenkürzel orientieren sich dabei am Emacs. Die große Stärke des jjm liegt meiner Meinung nach beim Bearbeiten von mathematischen Texten. Denn hier erleichtert mir der Modus die Schreibarbeit enorm. Ein Beispiel gefällig? Nehmen wir an, du willst folgenden Ausdruck schreiben:
Wie macht man das im jed?
$(a_1+a_2+...n)=Strg-cnsi=1^na_i$, d.h. gegenüber dem
obigen Beispiel habe ich mehr als zehn Zeichen Tipperei gespart. Noch
besser wird es, wenn ich das Summensymbol nochmal benötige. Dann tippe
ich Strg-cns_ und erhalte eine automatische
Vervollständigung zu den zuletzt eingegebenen Indexwerten. Gerade in
der Mathematik wiederholen sich bei Beweisen die Indizes oft. Daher
ist das recht nützlich. Der Modus fügt weiterhin nach Befehlen wie
Schon selbstverständlich ist, dass die griechischen Buchstaben sowie oft benutzte Befehle auf Tastenkombinationen liegen und so sehr gut zugänglich sind. Alles in allem ist der jed mit JörgsLaTeXMode für mich perfekt zum Editieren (mathematischer) Texte. Unter allen bisher verwendeten Programmen ist das eindeutig mein Favorit und ich kann Jörg Sommer nur danken, dass er diesen Modus erweitert hat.
Posted by Jens Kubieziel
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Der erste Editor in der Reihe soll jed sein. Er ist in etwa der kleine Bruder des Emacs. Wobei jed ein Editor geblieben ist und nicht das Betriebssystem mit implementiert. Jörg Sommer hat für den Editor einen LaTeX-Modus geschrieben. Dieser vereinfacht gerade beim Mathesatz vieles. Daher setze ich jed überwiegend beim Editieren von mathematischen Texten ein. Das Programm jed sollte in den üblichen Linux-Distriutionen enthalten sein. Ansonsten lässt es sich auf gewohnte Weise herunterladen und kompilieren. Daneben muss der LaTeX-Mode aus dem git geclonet werden. Schließlich benötigt man noch x-keydefs.sl. Nun muss dem jed der Modus bekannt gemacht werden. Dazu ist die Zeile ()=evalfile(“/pfad/zu/latexmode/doc/latex-jed.rc”$); in der jed.rc zu ergänzen. Danach kann es losgehen. Wenn eine entsprechende Dateiendung angegeben wurde, lädt der Editor den LaTeX-Modus. Beim Öffnen einer neuen Datei ist noch nichts im Programm zu sehen. Der Nutzer kan
Sunday, April 11. 2010Vorstellung diverser LaTeX-EditorenDurch den Vortrag zu LaTeX und die damit aufgetretenen Fragen kam ich auf die Idee, mir mal einige Editoren für LaTeX anzuschauen. In den folgenden Beiträgen will ich euch daher mal meine Erfahrungen mit den verschiedenen Programmen schildern und darstellen, wo aus meiner Sicht die Stärken und Schwächen der Einzelnen liegen. Diese Schilderung ist natürlich subjektiv. Denn im Laufe der Zeit habe ich mir eine bestimmte Benutzung angelernt und werde die Programme daher aus dieser Sichtweise beurteilen. In der Vergangenheit nutzte ich eine Vielzahl von Programmen, um
LaTeX-Quelltexte zu erstellen. Angefangen hat es mit dem
Standard-Editor von Microsoft Windows. Danach probierte ich WinEdt
aus. Durch den Wechsel zu GNU/Linux kam ich dann mit vim, jed und dem GNU Emacs (mit dem
XEmacs konnte ich mich nie anfreunden) in Verbindung. Alle diese
Programme haben einen Modus für LaTeX-Dateien und kommen in die nähere
Betrachtung. Weiterhin bewirbt Frank sein Worauf kommt es mir nun an? In den meisten Fällen öffne ich ein bestehendes Dokument, um dort weiterzuarbeiten oder Verbesserungen vorzunehmen. Dabei sind viele Pakete eingebunden bzw. eigene Befehle und Umgebungen definiert. Innerhalb des Editors wie auch bei einer Shell ist die Vervollständigung eine wichtige Erleichterung. Deshalb sollte der Editor meine eigenen Erweiterungen und auch die der eingebundenen Pakete kennen. Weiterhin sollte er Wörter expandieren
können. Das heißt, ich will in einem Text nicht jedes Mal das Wort
Wenn wir schon bei Vervollständigung sind, sollte der LaTeX-Editor
möglichst die installierten LaTeX-Paket kennen und mir diese bei der
Eingabe von Beim Öffnen eines Dokumentes gehe ich davon aus, dass der Editor
die definierten Wahrscheinlich gibt es noch weitere Merkmale, auf die ich implizit Wert lege. Sollten mir weitere einfallen, werde ich die hier ergänzen. Editoren müssen sich daran messen lassen. Ich werde in den Beiträgen immer etwas dazu schreibe. Nun hätte ich gern von euch gehört, welche Editoren ihr gern nutzt,
worauf ihr Wert legt etc. Bitte lasst euch bei den Kommentaren aus.
Posted by Jens Kubieziel
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Durch den Vortrag zu LaTeX und die damit aufgetretenen Fragen kam ich auf die Idee, mir mal einige Editoren für LaTeX anzuschauen. In den folgenden Beiträgen will ich euch daher mal meine Erfahrungen mit den verschiedenen Programmen schildern und darstellen, wo aus meiner Sicht die Stärken und Schwächen der Einzelnen liegen. Diese Schilderung ist natürlich subjektiv. Denn im Laufe der Zeit habe ich mir eine bestimmte Benutzung angelernt und werde die Programme daher aus dieser Sichtweise beurteilen. In der Vergangenheit nutzte ich eine Vielzahl von Programmen, um LaTeX-Quelltexte zu erstellen. Angefangen hat es mit dem Standard-Editor von Microsoft Windows. Danach probierte ich WinEdt aus. Durch den Wechsel zu GNU/Linux kam ich dann mit vim, jed und dem GNU Emacs (mit dem XEmacs konnte ich mich nie anfreunden) in Verbindung. Alle diese Programme haben einen Modus für LaTeX-Dateien und kommen in die nähere Betrachtung. Weiterhin bewirbt Frank sein Baby namens Gean
Wednesday, December 2. 2009EditorwarsDie Kriege zwischen den Editoren-Jüngern Emacs und vim sind uralt und werden immer wieder gern ausgefochten. Bei Youtube gibt es gerade eine Episode zu bewundern. Den Anfang machte der Beitrag Vim Powa: Can Your Editor do This?. Dort wird gezeigt, wie recht schnell eine HTML-Tabelle formatiert werden kann. Die Antwort der Emacs-Jünger Emacs Power: Can your editor do THIS! folgte auf dem Fuß. Das Beispiel, welches dort gebracht wird, ist ebenfalls die Formatierung einer Tabelle. Hier wird es mit dem org-tbl-Mode gemacht. In dieser wird die Tabelle in ASCII formatiert und der Mode übernimmt den Export nach HTML. Aus meiner Sicht ist der Gewinner des Beispiels eindeutig.
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Die Kriege zwischen den Editoren-Jüngern Emacs und vim sind uralt und werden immer wieder gern ausgefochten. Bei Youtube gibt es gerade eine Episode zu bewundern. Den Anfang machte der Beitrag Vim Powa: Can Your Editor do This?. Dort wird gezeigt, wie recht schnell eine HTML-Tabelle formatiert werden kann. Die Antwort der Emacs-Jünger Emacs Power: Can your editor do THIS! folgte auf dem Fuß. Das Beispiel, welches dort gebracht wird, ist ebenfalls die Formatierung einer Tabelle. Hier wird es mit dem org-tbl-Mode gemacht. In dieser wird die Tabelle in ASCII formatiert und der Mode übernimmt den Export nach HTML. Aus meiner Sicht ist der Gewinner des Beispiels eindeutig.
Friday, October 23. 2009TeXnicCenter 2 für WindowsDas TeXblog schreibt heute, dass es die erste Alphavariante des LaTeX-Editors TeXnicCenter gibt. Ich fand die Software für Windows immer sehr gut und habe die Neueinsteigern empfohlen. Ein großer Nachteil der letzten Version war allerdings, dass diese kein Unicode beherrschte. Dies ist jetzt behoben und ich kann die Software wohl wieder uneingeschränkt empfehlen (wenn sich die zu erwartenden Bugs gelegt haben). Also liebe LaTeX-Jünger testet mal fleißig die neue Software
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Das TeXblog schreibt heute, dass es die erste Alphavariante des LaTeX-Editors TeXnicCenter gibt. Ich fand die Software für Windows immer sehr gut und habe die Neueinsteigern empfohlen. Ein großer Nachteil der letzten Version war allerdings, dass diese kein Unicode beherrschte. Dies ist jetzt behoben und ich kann die Software wohl wieder uneingeschränkt empfehlen (wenn sich die zu erwartenden Bugs gelegt haben). Also liebe LaTeX-Jünger testet mal fleißig die neue Software
Friday, June 5. 2009Tip #17: Lieblingseditor nutzenGestern abend organisierte unsere lokale LUG ein zsh-Gespräch. Dort sollten verschiedene interessante Einstellungen zur zsh besprochen werden. Jörg hatte einen besonders netten Tip:
Der Befehl whence sucht im Pfad nach den angegebenen Programmen und legt die gefundenen in einem Array ab. Das erste Element des Arrays wird dann ausgewählt und als Variable EDITOR gespeichert. Wenn auf dem System kein vim installiert ist, würde emacs (sofern vorhanden) als Editor festgelegt werden. Sollte keiner der aufgeführten Editoren vorhanden sein, wird der ed genutzt. Denn dieser sollte immer installiert sein. Wer es noch ein wenig weiter treiben will, setzt einen Alias:
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17:53
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Gestern abend organisierte unsere lokale LUG ein zsh-Gespräch. Dort sollten verschiedene interessante Einstellungen zur zsh besprochen werden. Jörg hatte einen besonders netten Tip: EDITOR=${$(whence -p vim emacs jed xjed nano mcedit ed)[1]} Der Befehl whence sucht im Pfad nach den angegebenen Programmen und legt die gefundenen in einem Array ab. Das erste Element des Arrays wird dann ausgewählt und als Variable EDITOR gespeichert. Wenn auf dem System kein vim installiert ist, würde emacs (sofern vorhanden) als Editor festgelegt werden. Sollte keiner der aufgeführten Editoren vorhanden sein, wird der ed genutzt. Denn dieser sollte immer installiert sein. Wer es noch ein wenig weiter treiben will, setzt einen Alias: alias vim=$EDITOR. So kann man immer vim eingeben und bekommt den passenden Editor. Jedoch kann das Nebenwirkungen haben und du solltest gut überlegen, ob das der richtige Weg ist.
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