Thursday, July 15. 2010
Heute stutzte ich bei einem Radiobeitrag, da es um Jena ging. Die Geschichte dazu war leider sehr tragisch. In das Uniklinikum wurde ein schwer verletztes Kind eingeliefert. Das starb trotz aller Versuche der Ärzte. Bei Google News stand dann etwas mehr dazu. Nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen hat der Lebensgefährte der Mutter den Jungen geschlagen, weil er nicht schlafen wollte. Angeblich wollte er das Kind mit straffer Hand erziehen, da die Mutter zu weich ist. Sollte das stimmen, so müsste die korrekte Strafe für die Person wohl erst noch erfunden werden. 
Interessant fand ich die Auswahl der Thumbnails bei Google News. Keine Ahnung, wie die mit dem Beitrag in Zusammenhang stehen.

Wednesday, June 16. 2010
Suchst du noch einen vServer? Kostenlos soll der auch noch sein? Dann schau dir das Angebot von Ingate an. Die Firma verschenkt 55 vServer. Im Beitrag steht, wie ihr an die Rechner kommt. Ich kann keine Auskunft geben, wie toll die Firma ist. Denn ich kam nur durch den Blogeintrag von strcat auf das Angebot.
Monday, June 7. 2010
Von Primzahlen geht für viele eine große Faszination aus das Thema
wird aus verschiedenen Richtungen gern beleuchtet. Sehr alt ist dabei
die Fragestellung, wie viele Primzahlen es denn gibt. Euklid fand neben
anderen die Antwort auf diese Frage: Es gibt unendlich viele
Primzahlen. Sein Beweis ist recht einleuchtend.
Stellen wir uns vor, es gäbe nur endlich fünf Primzahlen (In der
Regel sagt man: endlich viele ) p1, p2, p3, p4 und p5. Dann
berechnet man eine neue Zahl z = p1*p2*p3*p4*p5+1, d.h. alle
Primzahlen werden multipliziert und anschließend wird die Zahl 1
addiert. Keine der bisherigen Primzahlen teilt diese Zahl z. Da aber
jede natürliche Zahl einen Primteiler besitzt, muss der außerhalb der
bisher bekannten Primzahlen liegen, d.h. es gibt mindestens
eine neue Primzahl p6. Die Aussage lässt sich dann wieder anwenden und
so ergibt sich, dass die Zahl der Primzahlen nicht endlich sein
kann.
Bei Mathoverflow wurden
diverse Fehleinschätzungen
diskutiert. Unter anderem zählte dazu, dass die oben konstruierte
Zahl z eine Primzahl sei. Wenn man den Beweis oberflächlich liest
(siehe auch die Skripte zu Algebra 1
oder Zahlentheorie),
könnte man in der Tat zu dem Schluss kommen. Die Zahlen 2, 3, 5, 7, 11
und 13 liefern jedoch ein Gegenbeispiel.
Schlimm finde ich dann die in dem Posting angegebenen Beispiele von
Leerern (sic!), die ihre Schülern unter Beschimpfungen vor die Tür
stellen, weil sie auf den obigen Umstand hinweisen und den auch noch
beweisen.
Tuesday, May 25. 2010
Stellt euch vor, ihr setzt im Browser ein Cookie und dieser sorgt dafür, dass ihr nicht mit Werbung belästigt werdet. Klingt doch toll, oder?
Genau das erzählte mir ein Teilnehmer des Tor-Workshops auf der SIGINT 2010.Ich stellte dort verschiedene Addons für den Mozilla Firefox vor und diskutierte einen Weg, die Verwaltung von Cookies zu optimieren. Dabei kam der Vorschlag, mittels des Addons TACO personalisierte Werbung direkt auszuschalten.
Grundlage für die Software sind Gesetze, die es Surfern ermöglichen, über den (Nicht)Erhalt von Werbung zu entscheiden. Wenn nun der Nutzer einen speziellen Cookie im Browser gesetzt hat, so muss die Firma auf weitere Werbemaßnahmen verzichten. Statt nun alle Werbefirmen abzutingeln und Cookies zu sammeln, übernimmt angeblich TACO diese Aufgabe. Plugin installieren und fertig.
Als ich mir das Plugin heute anschaute, fielen mir die negativen Bewertungen ins Auge. Seit kurzem gibt es eine neue Version und die installiert eine komplette Privacy-Suite. Das war wohl unintuitiv, nicht angekündigt und generell unerwünscht. Nun häufen sich bei den Bewertungen erstmal die Beschwerden.
Das Ansinnen von TACO klingt recht sinnvoll. Wenn ihr eine Möglichkeit findet, die alte Version zu installieren, ist das eine gute Ergänzung zu anderen Privacy-Plugins.
Daneben gibt es ein weiteres Addon für Google Analytics. Das funktioniert im Firefox, Internet Explorer und Google Chrome. Das verhindert die Kommunikation mit Google Analytics und ist sicher ein weiterer sinnvoller Bestandteil im Privacy-Baukasten.
Tuesday, April 20. 2010
Die ZEIT hat einen Artikel zur Berliner S-Bahn, der sehr lesenswert ist· Zitat:
Am 25. April 1945 war die Rote Armee im Begriff, Berlin zu erobern. Die Stadt war eingekesselt, sie wurde von großkalibrigen Geschützen beschossen. In den fünf Jahren zuvor war sie mehr als 300-mal aus der Luft bombardiert worden, manchmal waren bis zu 1200 Flugzeuge gleichzeitig am Himmel. An jenem 25. April waren dennoch von 1118 sogenannten S-Bahn-Viertelzügen – das sind zwei aneinandergekoppelte Wagen – 267 einsatzfähig. Also etwa ein Viertel. Dass der Verkehr trotzdem am selben Tag eingestellt werden musste, lag nicht an den Kriegszerstörungen, sondern am Kohlemangel, es gab keinen Strom mehr.
Im September 2009 fuhren von 630 Viertelzügen noch 163 – 25,87 Prozent. Ohne Beschuss und Rote Armee.
Tuesday, April 13. 2010
Du würdest dich gern mit Gleichgesinnten aus Jena treffen und an Hardware basteln, programmieren oder über Gott und die Welt diskutieren? Dann bist du in einem Hackerspace genau richtig. Komm zu uns und diskutiere.
Saturday, February 27. 2010
Wednesday, November 4. 2009
Momentan recherchiere ich an einer Sache, die mich interessiert. Details dazu gibt es, wenn ich mehr weiß.
Heute kam es nun dazu, dass ich deswegen rumtelefonierte. Ich hatte die Hoffnung, Studien oder ähnliches zum Thema bei einer zuständigen Behörde zu finden. Irgendwann hatte ich einen Herrn am Apparat, dem ich mein Anliegen schilderte. Darauf kam eine Salve an Worten zurück, dass das alles ja klar sei und überhaupt kann man sowas nicht in Frage stellen, denn das ist ja jedem klar. Ich fragte daraufhin nochmal, ob er Forschungsergebnisse kenne und er antwortete wieder mit obigen Sprüchen und fügte hinzu, dass es seit mehr als 30 Jahren Gutachten und Statistiken zum Thema gibt und alles geklärt ist. Immerhin bestand Hoffnung und ich hakte nach, wo denn diese Gutachten etc. zu finden sind, wer die veröffentlicht hat usw. Er schaute nach und schaute nach und schaute nach. Irgendwann kam er zurück zum Telefon und meinte, dass er kein Material finden könne. Aber vor dreißig Jahren ist alles schon abgehakt worden. Wo ich denn diese Veröffentlichungen finden könne, konnte er mir auch nicht beantworten. Wieso muss ich auch nur längst klare Tatsachen in Frage stellen, ich Dummerchen 
Friday, October 23. 2009
Fefe bloggte heute über die Domainvergabe von ein- und zweibuchstabigen Namen. Dabei gibt es in der Tat eine ziemliche Ungleichverteilung. Unten ist die Anzahl der Domains, die dem jeweiligen Bewerber zugesprochen wurde:
| 193 | Thomas Mueller (TEC-MEDIA-SERVICE) |
| 48 | Gerald Baumgartner (realtime.at Domain Services GmbH) |
| 19 | Hostmaster of the Day (Key-Systems GmbH) |
| 18 | Ania Wozniak (SENSUS DATA NETWORK LTD) |
| 14 | Hostmaster of the day (DomainProfi GmbH) |
| 14 | Daniel F?hrer (DENIC eG) |
| 10 | () |
Daneben gab es einen, der 9 und einen, der 8 Domains bekam; 2 Leute, die 7 Domains bekamen; 8 Leute, die 6 Domains bekamen; 6 Leute, die 5 Domains bekamen; 17 Leute, die 4 Domains bekamen; 31 Leute, die 3 Domains bekamen; 29 Leute, die 2 Domains bekamen und 58 Leute, die nur eine Domain bekamen.
Es ist in der Tat etwas merkwürdig, warum ein Anbieter derartig viele Domains zugesprochen bekommt. Wir werden sehen, was die Erklärung hierfür ist.
Die Daten stammen aus der Liste.
Tuesday, September 22. 2009
Anfang Oktober ist es wieder soweit. Zum einen werde ich von einem Professor zum Thema Gruppentheorie befragt und zum anderen finden in Dresden wieder die Datenspuren statt. Die Veranstaltung des C3D2 stehen in diesem Jahr unter dem Motto Hands off – Privacy on! Finger weg von unseren Grundrechten und Hand anlegen um unsere Privatsphäre zu schützen. Es gibt zahlreiche interessante Vorträge zu Zensur, Wikileaks, Anonymität und vielem anderen. Im Fahrplan sind alle Veranstaltungen aufgelistet. Ich werde zusammen mit Konrad eine kleine Rundreise durch die zensierte Welt unternehmen, d.h. wir erzählen euch, in welchen Ländern wie gefiltert wird, welche Technik zum Einsatz kommt etc.
Kommt also zahlreich nach Dresden und erzählt auch euren Freunden von der Veranstaltung. Die andere Sache werde ich wohl allein bestreiten müssen. 
Wednesday, September 16. 2009
Bei Holgi fand ich folgendes wunderbare Video. Es erzählt die Geschichte des Mathematikers Cantors, des Physikers Boltzmann sowie weiterer Größen. Ich finde das bisher (bin noch nicht am Ende) sehr sehenswert.
Saturday, September 12. 2009
Die Linux-User-Group Jena veranstaltet am 19. September eine Wanderung mit anschließendem Mapping für das Projekt OpenStreetMap. Details hierzu finden sich auf der Webseite der LUG Jena. Alle Interessierten sind herzlich dazu eingeladen.
Saturday, August 29. 2009
Auf den Hinweis von Anofox habe ich mal ein wenig am CSS der Seite herumgespielt. Auch von den Identicaern gab es einige gute Hinweise. Das Ergebnis seht ihr. Gibt es dabei etwas, was euch (nicht) gefällt? Kommentare sind sehr erwünscht.
Thursday, July 23. 2009
In einem Rätsel fragte ich vor kurzem nach der Lösung zu folgendem Problem:
Wenn man das Ganze nun 29mal macht, also 229, erhält man eine neunstellige Zahl. Diese neun Zahlen sind voneinander verschieden. Da wir im normalen Leben mit 10 Zahlen (0, ..., 9) rechnen, muss hier also eine fehlen. Die Frage ist, welche Zahl ist das?
Nach den Kommentaren zu urteilen, haben viele ihre Lieblingsprogrammiersprache angeworfen, gerechnet und hatten das Ergebnis. Der Witz an dem Rätsel ist aber, die Lösung ohne solche Hilfsmittel und ohne explizites Errechnen zu ermitteln. Wie sieht nun ein möglicher Weg aus?
Überlegt euch zunächst mal ein paar Eigenschaften einer Zahl, die
alle Ziffern von 0 bis 9 (im folgenden mal Oberzahl genannt) genau
einmal enthält. Ist diese durch 2, 3, 4 usw. teilbar?
Was relativ schnell klar sein sollte, ist, dass die Zahl sowohl
durch 3 als auch durch 9 teilbar ist. Die Teilbarkeitseigenschaft wird
in beiden Fällen über die Quersumme ermittelt. Das Ergebnis
von 0+1+2+3+4+5+6+7+8+9 wusste bereits der kleine
Herr Gauß (und brachte damit seinen Lehrer zur Verzweiflung) und
ist 45 (9*(9+1)/2). Da diese Zahl durch 3 und 9 teilbar ist, muss auch
die ursprüngliche durch 3 und 9 teilbar sein. Wenden wir uns
insbesondere der Teilbarkeit durch 9 zu.
Stellt euch vor, wir ziehen von der Oberzahl (also der, die alle
Zahlen von 0 bis 9 einmal enthält) 1 ab und schauen, ob das Ergebnis
durch 9 teilbar ist. Dies ist natürlich nicht mehr der
Fall. Dividieren durch 9 ergibt irgendetwas mit Rest 8 (oder auch mit
Rest -1). Auch die Quersumme ist nun 44, also eine Zahl, die den Rest
8 (oder auch -1) ergibt, wenn man sie durch 9 teilt. Andererseits
könnte man von der Oberzahl einfach eine Zahl weglassen und schauen,
was Division durch 9 ergibt. Wenn ihr also die 1 aus der Zahl
entfernt, ist die Quersumme wieder 44, also eine Zahl mit Rest 8
(modulo 9). Das heißt, mit diesem Wissen müssen wir uns nun anschauen,
welchen Rest die Zahl 229 bei der Division mit 9 hat.
Im einfachsten Fall kann man sich dazu die ersten Glieder der Folge
ausrechnen und schauen, ob es Regelmäßigkeiten gibt:
20=1≡=1 (mod 9)
21=2≡2 (mod 9)
22=4≡4 (mod 9)
23=8≡8 (mod 9)
24=16≡7 (mod 9)
25=32≡5 (mod 9)
26=64≡1 (mod 9)
27=128≡2 (mod 9)
28=256≡4 (mod 9)
Wer die Notation nicht kennt: n (mod 9) bedeutet, geteilt durch 9 mit
Rest n.
Es ist hier also ein Zyklus 1, 2, 4, 8, 7, 5 zu erkennen. Wenn man
den Zyklus bis 29 betrachtet, erhält man das Ergebnis 229=5
(mod 9).
Der eher mathematische Weg wäre, den Satz von Euler
geeignet auszunutzen. Da muss man die obigen Schritte nicht mühselig
per Hand rechnen, sondern bekommt das Ergebnis gleich präsentiert.
Im obigen Beispiel war das Ergbnis Rest 8, da von der Oberzahl 1
abgezogen wurde. Hier erhalten wir als Ergebnis 5. Also fehlt in
229 die Zahl 4.
Bild von eqqman
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