Momentan recherchiere ich an einer Sache, die mich interessiert. Details dazu gibt es, wenn ich mehr weiß.
Heute kam es nun dazu, dass ich deswegen rumtelefonierte. Ich hatte die Hoffnung, Studien oder ähnliches zum Thema bei einer zuständigen Behörde zu finden. Irgendwann hatte ich einen Herrn am Apparat, dem ich mein Anliegen schilderte. Darauf kam eine Salve an Worten zurück, dass das alles ja klar sei und überhaupt kann man sowas nicht in Frage stellen, denn das ist ja jedem klar. Ich fragte daraufhin nochmal, ob er Forschungsergebnisse kenne und er antwortete wieder mit obigen Sprüchen und fügte hinzu, dass es seit mehr als 30 Jahren Gutachten und Statistiken zum Thema gibt und alles geklärt ist. Immerhin bestand Hoffnung und ich hakte nach, wo denn diese Gutachten etc. zu finden sind, wer die veröffentlicht hat usw. Er schaute nach und schaute nach und schaute nach. Irgendwann kam er zurück zum Telefon und meinte, dass er kein Material finden könne. Aber vor dreißig Jahren ist alles schon abgehakt worden. Wo ich denn diese Veröffentlichungen finden könne, konnte er mir auch nicht beantworten. Wieso muss ich auch nur längst klare Tatsachen in Frage stellen, ich Dummerchen
Fefe bloggte heute über die Domainvergabe von ein- und zweibuchstabigen Namen. Dabei gibt es in der Tat eine ziemliche Ungleichverteilung. Unten ist die Anzahl der Domains, die dem jeweiligen Bewerber zugesprochen wurde:
Daneben gab es einen, der 9 und einen, der 8 Domains bekam; 2 Leute, die 7 Domains bekamen; 8 Leute, die 6 Domains bekamen; 6 Leute, die 5 Domains bekamen; 17 Leute, die 4 Domains bekamen; 31 Leute, die 3 Domains bekamen; 29 Leute, die 2 Domains bekamen und 58 Leute, die nur eine Domain bekamen.
Es ist in der Tat etwas merkwürdig, warum ein Anbieter derartig viele Domains zugesprochen bekommt. Wir werden sehen, was die Erklärung hierfür ist.
Anfang Oktober ist es wieder soweit. Zum einen werde ich von einem Professor zum Thema Gruppentheorie befragt und zum anderen finden in Dresden wieder die Datenspuren statt. Die Veranstaltung des C3D2 stehen in diesem Jahr unter dem Motto Hands off – Privacy on! Finger weg von unseren Grundrechten und Hand anlegen um unsere Privatsphäre zu schützen. Es gibt zahlreiche interessante Vorträge zu Zensur, Wikileaks, Anonymität und vielem anderen. Im Fahrplan sind alle Veranstaltungen aufgelistet. Ich werde zusammen mit Konrad eine kleine Rundreise durch die zensierte Welt unternehmen, d.h. wir erzählen euch, in welchen Ländern wie gefiltert wird, welche Technik zum Einsatz kommt etc.
Kommt also zahlreich nach Dresden und erzählt auch euren Freunden von der Veranstaltung. Die andere Sache werde ich wohl allein bestreiten müssen.
Bei Holgi fand ich folgendes wunderbare Video. Es erzählt die Geschichte des Mathematikers Cantors, des Physikers Boltzmann sowie weiterer Größen. Ich finde das bisher (bin noch nicht am Ende) sehr sehenswert.
Die Linux-User-Group Jena veranstaltet am 19. September eine Wanderung mit anschließendem Mapping für das Projekt OpenStreetMap. Details hierzu finden sich auf der Webseite der LUG Jena. Alle Interessierten sind herzlich dazu eingeladen.
Auf den Hinweis von Anofox habe ich mal ein wenig am CSS der Seite herumgespielt. Auch von den Identicaern gab es einige gute Hinweise. Das Ergebnis seht ihr. Gibt es dabei etwas, was euch (nicht) gefällt? Kommentare sind sehr erwünscht.
In einem Rätsel fragte ich vor kurzem nach der Lösung zu folgendem Problem:
Wenn man das Ganze nun 29mal macht, also 229, erhält man eine neunstellige Zahl. Diese neun Zahlen sind voneinander verschieden. Da wir im normalen Leben mit 10 Zahlen (0, ..., 9) rechnen, muss hier also eine fehlen. Die Frage ist, welche Zahl ist das?
Nach den Kommentaren zu urteilen, haben viele ihre Lieblingsprogrammiersprache angeworfen, gerechnet und hatten das Ergebnis. Der Witz an dem Rätsel ist aber, die Lösung ohne solche Hilfsmittel und ohne explizites Errechnen zu ermitteln. Wie sieht nun ein möglicher Weg aus?
Überlegt euch zunächst mal ein paar Eigenschaften einer Zahl, die
alle Ziffern von 0 bis 9 (im folgenden mal Oberzahl genannt) genau
einmal enthält. Ist diese durch 2, 3, 4 usw. teilbar?
Was relativ schnell klar sein sollte, ist, dass die Zahl sowohl
durch 3 als auch durch 9 teilbar ist. Die Teilbarkeitseigenschaft wird
in beiden Fällen über die Quersumme ermittelt. Das Ergebnis
von 0+1+2+3+4+5+6+7+8+9 wusste bereits der kleine
Herr Gauß (und brachte damit seinen Lehrer zur Verzweiflung) und
ist 45 (9*(9+1)/2). Da diese Zahl durch 3 und 9 teilbar ist, muss auch
die ursprüngliche durch 3 und 9 teilbar sein. Wenden wir uns
insbesondere der Teilbarkeit durch 9 zu.
Stellt euch vor, wir ziehen von der Oberzahl (also der, die alle
Zahlen von 0 bis 9 einmal enthält) 1 ab und schauen, ob das Ergebnis
durch 9 teilbar ist. Dies ist natürlich nicht mehr der
Fall. Dividieren durch 9 ergibt irgendetwas mit Rest 8 (oder auch mit
Rest -1). Auch die Quersumme ist nun 44, also eine Zahl, die den Rest
8 (oder auch -1) ergibt, wenn man sie durch 9 teilt. Andererseits
könnte man von der Oberzahl einfach eine Zahl weglassen und schauen,
was Division durch 9 ergibt. Wenn ihr also die 1 aus der Zahl
entfernt, ist die Quersumme wieder 44, also eine Zahl mit Rest 8
(modulo 9). Das heißt, mit diesem Wissen müssen wir uns nun anschauen,
welchen Rest die Zahl 229 bei der Division mit 9 hat.
Im einfachsten Fall kann man sich dazu die ersten Glieder der Folge
ausrechnen und schauen, ob es Regelmäßigkeiten gibt:
20=1≡=1 (mod 9)
21=2≡2 (mod 9)
22=4≡4 (mod 9)
23=8≡8 (mod 9)
24=16≡7 (mod 9)
25=32≡5 (mod 9)
26=64≡1 (mod 9)
27=128≡2 (mod 9)
28=256≡4 (mod 9)
Wer die Notation nicht kennt: n (mod 9) bedeutet, geteilt durch 9 mit
Rest n.
Es ist hier also ein Zyklus 1, 2, 4, 8, 7, 5 zu erkennen. Wenn man
den Zyklus bis 29 betrachtet, erhält man das Ergebnis 229=5
(mod 9).
Der eher mathematische Weg wäre, den Satz von Euler
geeignet auszunutzen. Da muss man die obigen Schritte nicht mühselig
per Hand rechnen, sondern bekommt das Ergebnis gleich präsentiert.
Im obigen Beispiel war das Ergbnis Rest 8, da von der Oberzahl 1
abgezogen wurde. Hier erhalten wir als Ergebnis 5. Also fehlt in
229 die Zahl 4.
Zu Anfang der Woche habe ich ein kleines Rätsel für alle Freunde der Mathematik. Ich fand das bei God Plays Dice und habe es unten mal ins Deutsche gebracht.
Die Potenzrechnung dürfte euch allen noch aus der Schule bekannt sein. Freunde der Bits und Bytes rechnen gern zur Basis 2. Das heißt zum Beispiel 21=2, 22=2·2=4, 23=2·2·2=8 usw. Wenn man das Ganze nun 29mal macht, also 229, erhält man eine neunstellige Zahl. Alle dDiese neun Zahlen sind voneinander verschieden. Da wir im normalen Leben mit 10 Zahlen (0, ..., 9) rechnen, muss hier also eine fehlen. Die Frage ist, welche Zahl ist das? Wer hat eine Idee?
Update: Satzbau oben nach dem Kommentar von Sven geändert.
Wer am 25. Juni nach Michael Jackson gesucht hat, wird überrascht gewesen sein. Google präsentierte statt einer Ergebnisseite unter Umständen eine Seite, die vor einem Virus oder ähnlichen warnt. Wie das? Offensichtlich suchten viele Leute nach Informationen über den Tod des Stars und belasteten mit den Anfragen das Netz insgesamt und eben auch Google. Die Firma bestätigte, dass die ersten Anfragen von deren System als Angriff gewertet wurden. Auch Yahoo! hatte einen enormen Ansturm zu bewältigen. Nach dem Blogeintrag gab es 16,4 Millionen Besucher, die die Nachrichtenseite aufriefen:
Yahoo! News set an all-time record in unique visitors with 16.4 million people, surpassing our previous record of 15.1 million visitors on election day. Four million people visited the site between 3-4pm Pacific time, setting an hourly record. We also recorded 175 million page views yesterday, our fourth highest after Inauguration Day, the day after the Inauguration, and Hurricane Ike.
Vor vielen Jahren lief ich auf einem Chaos Communication Congress ziellos durch die Vorträge und blieb schließlich bei einem stehen, der von der Suche im Internet handelte. Je länger ich dem Vortragenden lauschte, desto faszinierter war ich. Er bot eine unglaubliche Fülle von Möglichkeiten, Informationen, Bücher, Bilder etc. im Netz zu finden. Das Konferenzprogramm verriet mir auch den Namen des Vortragenden: Fravia.
Über die Jahre wurde seine Webpräsenz ein treuer Begleiter. Sie bot immer wieder neue Hinweise und Tipps zur Suche. Die wenigen Vorträge, die ich von ihm erlebte, waren jedes Mal eine Inspiration. Gegen Ende letzten Jahres wies mich Maddi darauf hin, dass Fravia erkrankt ist. Nach kurzzeitigen positiven Meldungen war dann Ende April keine Hoffnung mehr. Heute schreibt Don Quijote im Forum:
The day has come, and it is today.
This morning he closed his eyes.
+Fravia is crossing the Sanzu River.
Dear friends, let us help to keep (t)his flame burning, at least for the coming 23 years!
Gerade sehe ich, dass nebenan im Wordcamp-Blog eine Buchverlosung läuft. Das beste Buch aller Zeiten ist natürlich auch mit dabei. Neben Anonym im Netz könnt ihr noch das Twitter-Buch und Freie Kultur gewinnen. Wie bei andren Blogparaden müsst ihr nur einen Ping-/Trackback setzen oder im Blog einen Kommentar hinterlassen. Ich wünsche allen viel Glück bei der Verlosung!
Ich habe mir mal die Suchausdrücke des letzten Monats angeschaut. Ich finde es immer wieder interessant, was manche Menschen suchen und dass sie gerade mit diesen Suchbegriffen hier landen.
Das Thema Überwachung spielt dabei in beide Richtungen eine Rolle. Mir fiel diesmal stark auf, dass sich Leute dafür interessieren, die E-Mails anderer zu lesen. Sehr viele Suchausdrücke gingen in diese Richtung Falls ihr mit Google auf diesen Artikel stoßen solltet, bekommt ihr gleich zewi Gratistipps:
Geht zu Anbietern von Wegwerfadressen, wie Mailinator und gebt dort ein beliebiges Kürzel ein. So könnt ihr dort Franks Mailverkehr mitlesen. Toll, oder?
Eine zweite Supersache ist es, eine Adresse bei einem Freemailer zu registrieren und zu schauen, wer dem alles schreibt. Extra-Hackerpunkte bekommt ihr für Adressen wie barack.obama@googlemail.com, wolfgang.schaeuble@gmx.de oder einfach all@germany.de
Seitdem ich etwas über das Project Euler blogge, habe ich aus dem Bereich recht viele Anfragen. Offensichtlich suchen die Anfragenden nach Lösungen.
Jemand wollte per Google wissen, was RCPT TO bedeutet: ReCiPienT TO.
Ein anderer fragte: was geschah im jahr 1888. Eine schnelle Antwort auf diese Frage liefert der Wikipedia-Artikel zum Jahr 1888.
Zum Schluss noch drei Anfragen aus der obskuren Ecke:
wo finde ich mein Auto in amerika wenn es abgeschleppt wurde
Wenn ein Angehöriger stirbt, wird der Hund nervös?
Nach dem sex auf die toilette gegangen..kann ich trotzdem schwanger werden