Der Februar brachte wieder einige interessante Google-Anfragen. Zunächst war ich sehr erstaunt, dass man mit the answer to life the universe and everything hier landen kann. Dabei kennt bereits Google die Antwort. Ein Nutzer fragte sich: wie soll ich meinen eltern beichten dass ich vom gymnasium auf eine berufsschule wechseln will. Hier kann man nur raten, offensiv das Gespräch zu suchen. Derjenige wird sicher seine Gründe haben und die Eltern sollten das verstehen. Die recht interessante Frage wieviel sekunden überlebt man am starkstrom möchte ich lieber nicht selbst ausprobieren. Dagegen ist wie tut man quellcodes kommentieren recht einfach. Der Anfänger versucht sich in einer Programmiersprache wie Whitespace. Dort ist jedes druckbare Zeichen ein Kommentar. Perfekt für den Einsteiger! Der Sinn hinter der Anfrage Ich muss dich gehen lassen tex bzw. Commodare C64 spiele wie die wan bitte sagen sie mir eine erklärung muss sich mir erst noch erschließen.
Hast du dich gewundert, dass in der Logdatei von Tor viele Meldungen der Art [notice] Your IP address seems to have changed to 1.2.3.4.Updating. enthält? Dann könntest du einem Fehler in der Software aufgesessen sein. Ein Tor-Server, bei dem keine IP-Adresse fest eingestellt ist (Option Address) und dessen Hostname nicht/falsch auflöst, ermittelt seine IP-Adresse auf eigenwillige Weise. Es werden vier Byte aus dem Speicher ausgelesen und als IP-Adresse verwendet. Der Fehlerbericht 1269 hat eine Beschreibung. Mit Version 0.2.1.24 wurde das Verhalten wieder korrigiert.
Mittlerweile habe ich einige Blogeinträge zu der Neuauflage meines Buch "Anonym im Netz" gefunden. Alle haben sich positiv geäußert. Bei Amazon hat das Buch fünf Sterne erhalten. Die Rezension in Langversion ist im Blog unglaesern.de zu finden.
Eine zweite Rezension stammt von F!XMBR. Oliver Herold hatte mich mal angetwittert, ob ich ihm ein Autorenexemplar zusende. Ich habe ihm die zweite Auflage zugeschickt und er schreibt
Insgesamt also ein Werk, daß sich nicht nur für den Anfänger lohnt, sondern auch für jene Zeitgenossen mit tieferem Einblick, die aber ihr Wissen vervollständigen bzw. abrunden möchten. Klarer Fall von Lesetipp...
Grundsätzlich freuen mich die positiven Bewertungen. Ich hoffe, dass das Buch auch den vielen anderen Käufern gut gefällt. Wenn ihr weitere (positive wie negative) Bewertungen kennt, hinterlasst bitte einen Kommentar.
Heute kann man dem Arbeitskreis
Vorratsdatenspeicherung nur gratulieren. Nach vielen Jahren
unermüdlicher Arbeit, Demonstrationen, Infoständen und weiteren
Aktionen gab das Bundesverfassungsgericht
heute sein Urteil bekannt. Wie zu erwarten war, wurde die VDS
nicht komplett gekippt. Jedoch hat das Gericht hohe Schranken
gesetzt. Es bleibt zu warten, wie die Fachleute in den nächsten Tagen
das Urteil genau interpretieren. Lieber AK, du hast auf jeden Fall
großartige Arbeit geleistet!
Für die Schnäppchenjäger gibt es ein Schnäppchen: Pro-Linuxverlost fünf Exemplare meines Buches "Anonym im Netz". Ihr müsst euch dazu auf der Seite einloggen und eine Frage beantworten. Viel Erfolg!
Kürzlich hatte ich eine Prüfung im Fach Kryptologie. Das war eine Prüfung mit mehreren Personen. Eine wurde gefragt, warum der Algorithmus DES unsicher ist. Nachdem keine Antwort kam, versuchte der Prüfer eine Brücke zu bauen und fragte, wieviele Schlüssel es gäbe. Es entspann sich folgender Dialog:
P: Wie groß ist der Schlüsselraum?
S: 10100?
P: Gut geraten. Aber daneben. Aus welchen Zeichen besteht der Schlüssel bei DES?
S: ?
P: Bitfolgen! Was sind Bitfolgen?
S: 0 und 1
P: Welches Zeichen kommt in Frage?
S: 2
P: *augenroll*
Habe ich schonmal erzählt, dass ich LaTeX wirklich mag? Im Laufe der Jahre ist das zu meiner Lieblingssoftware avanciert und gerade viel mir wieder auf, wie sehr die Software mein Leben vereinfacht. Momentan lerne ich für diverse Klausuren und Prüfungen, unter anderem auch für das Fach Datenbanksysteme 1. Der Vorlesende stellt dankenswerterweise seine Folien ins Netz. Die Folien sind recht vollständig, jedoch aus meiner Sicht schlecht zum Lernen geeignet. Daher entschloss ich mich am Sonntag, die wichtigsten Informationen in ein eigenes Skript zu schreiben. Innerhalb von zwei Tagen entstand so ein knapp vierzigseitiges Werk, welches die wesentlichen Inhalte der Vorlesung enthält. Dabei konnte ich mich auf die Inhalte konzentrieren. Kein lästiges Formatieren von Überschriften, Anordnen von Bildern, selbst die Entity-Relationship-Diagramme machte LaTeX dank tikz-er2 quasi von alleine. Ich bin begeistert! So und nun lerne ich weiter.
Hast du dir schon einmal einen Film bei einer Tauschbörse heruntergeladen? Wie war der Unterschied zu einer gekauften DVD? Die Grafik unten veranschaulicht den Unterschied sehr deutlich.
Gestern hatte ich einen Patienten in der Notaufnahme meines Linux-Krankenhauses. Der Laptop litt an WLAN-Abstinenz, genauer gesagt, war das Applet für den GNOME NetworkManager aus dem Panel verschwunden. Ich versuchte also zuerst, das Applet dem Panel wieder hinzuzufügen. Dies misslang, da es in der Auswahlliste keinen Eintrag für den NetworkManager gab. Auf der Konsole brachte weder der Aufruf von nm-applet noch der Neustart des NetworkManagers den gewünschten Erfolg. Schließlich fand ich in irgendwelchen Foren die Lösung. Das Applet gibt es nicht direkt in der Auswahlliste der Applets, sondern das ist mit im Benachrichtigungsfeld enthalten. Fügt man dieses dem Panel hinzu, schon ist auch der NetworkManager wieder da. Der Patient konnte damit wieder geheilt entlassen werden und ich habe auch wieder was dazu gelernt.
Ich habe gerade das Blog auf den neuesten Stand gebracht. Jetzt läuft hier ein Serendipity 1.5.2. Für euch sollte sich nichts ändern. Falls es Probleme gibt, hinterlasst einen kurzen Kommentar.
Als Tor-Benutzer hat man es im IRC gelegentlich schwer. Viele Admins sperren ihre Dienste und lassen Tor nicht zu. Freenode ging früher einen anderen Weg. Sie boten versteckte Services (hidden services) an. Über diese konnte man anonym chatten. Doch hier gab es offensichtlich viel Missbrauch und die Dienste blieben über lange Zeiträume abgeschalten.
Vor kurzem wechselte das Projekt auf einen neuen IRC-Server und nun kündigen sie, dass man Freenode mit Tor und SASL benutzen kann. In dem Blogposting gibt es Anleitungen für mIRC und irssi. Ich hoffe, dass es im Wiki des Tor-Projektes bald weitere Benutzungshinweise für andere Software gibt. Mein Lieblingschatprogramm weechat unterstützt ab der Version 0.3.2 SASL. Dort müssen die Optionen irc.server_default.sasl_mechanism, irc.server_default.sasl_username und irc.server_default.sasl_password gesetzt sein.