Skip to content

Keccak -- der neue SHA-3-Algorithmus

Das National Institute of Standards and Technology (NIST) gab heute bekannt, wer den SHA-3-Wettbewerb gewonnen hat: Keccak. Der Algorithmus wird nun die neue Empfehlung für einen kryptografischen Hash. Er stammt von den Forschern Guido Bertoni, Joan Daemen, Michaël Peeters und Gilles Van Assch. Besonders erwähnenswert ist Daemen. Denn er war schon für den Verschlüsselungsalgorithmus AES zuständig, der vor mehr als zehn Jahren standardisiert wurde.

Die bisher oft genutzten Algorithmen benutzen das so genannte Merkle-Damgård-Verfahren. Keccak geht einen neuen Weg (cryptographic sponge). Das erinnert mich ein wenig an AES. Denn auch damals kamen die Standardisierer von dem Feisteldesign ab.

Daniel Bernstein hat Benchmarks für verschiedene Algorithmen auf verschiedenen Plattformen gemacht. Nach der Seite ist beispielsweise BLAKE wesentlich schneller als Keccak. Im Allgemeinen scheint SHA-3 in Hardware gegossen schneller als SHA-2 zu sein. Aber die Softwarevariante ist wesentlich langsamer. Mal sehen, was die nächsten Tage ergeben. Aber momentan kann man wohl Bruce Schneier recht geben, der mal sagte, dass niemand SHA-3 nutzen wird. Nichtsdestotrotz: Alles Gute zur Wahl. :-)

Trackbacks

Keine Trackbacks

Kommentare

Ansicht der Kommentare: Linear | Verschachtelt

Noch keine Kommentare

Kommentar schreiben

Umschließende Sterne heben ein Wort hervor (*wort*), per _wort_ kann ein Wort unterstrichen werden.
Standard-Text Smilies wie :-) und ;-) werden zu Bildern konvertiert.
BBCode-Formatierung erlaubt
Die angegebene E-Mail-Adresse wird nicht dargestellt, sondern nur für eventuelle Benachrichtigungen verwendet.

Um maschinelle und automatische Übertragung von Spamkommentaren zu verhindern, bitte die Zeichenfolge im dargestellten Bild in der Eingabemaske eintragen. Nur wenn die Zeichenfolge richtig eingegeben wurde, kann der Kommentar angenommen werden. Bitte beachten Sie, dass Ihr Browser Cookies unterstützen muss, um dieses Verfahren anzuwenden.
CAPTCHA

Formular-Optionen
tweetbackcheck