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FYX und die Geolocation

Der neuseeländische Internetprovider FYX startete vor kurzem mit einem großen Versprechen. FYX wollte das Blockieren von Inhalten auf Basis der Orts (Geo-Blocking) aufheben. Wenn ihr beispielsweise die Video-on-Demand-Seite Netflix oder den BBC iPlayer aufsuchen wollt, so seht ihr außer einer Warnung wenig. FYX bot seinen Kunden einen Internetzugang im »global mode« (Globaler Modus) an. Damit sollten sämtliche Regionalbeschränkungen umgangen werden. Die Zeitung National Business Review befragte Justin Graham, ob dies nach neuseeländischem Recht überhaupt erlaubt ist. Er antwortete darauf:
It is consistent with New Zealand’s policy on intellectual property, parallel importing and geographical restrictions, namely that geographical restrictions are not consumer-friendly and New Zealand consumers should be able to access copyright content in a competitive and cost-effective environment.

Allerdings kann es durchaus sein, dass man die AGBs des jeweiligen Anbieters verletzt. Genauere Details müssten in einem Verfahren ausgefochten werden.

Doch bevor dies passieren konnte, schaltete FYX den Dienst wieder ab. Auf der Webseite schreibt das Unternehmen, dass gewisse Dinge geprüft werden müssen. Solange bleibt das Angebot geschlossen. 

FYX wäre wohl weltweit der erste ISP mit einem solchen Angebot gewesen. War das nun nur ein Lockangebot, um schnell bekannt zu werden? Möglicherweise hat die Firma auf den Skandal gehofft. Nutzer, die derartige Beschränkungen aufheben wollen, sind eventuell mit Smartdns oder speziellen VPNs momentan besser beraten.

via Technology Spectator: FYXing a new copyright can of worms

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