Ich kann berichten, daß ... auch angehende IT Experten wie in meiner Berufschulklasse zum IT-Assistent absolut den Vogel abschießen können. Eines Tages in der Stunde Betriebssysteme und Netzwerke fragte ein Jung-Experte:
"Herr Lehrer, ich hab ja jetzt KNOPPIX Linux bei mir zu Hause aufgesetzt. Wenn ich den Rechner nun starte sagt der ganz normal linux login: und ich gebe root ein (Ach Ja! Mein Passwort ist ...) Das gebe ich da auch noch ein und wenn ich dann eingeloggt bin steht da mein Passwort in Klarschrift. Wie bekomm ich das weg ?"
Nach kurzem Stutzen unseres Lehrers und den übrigen Klassenangehörigen fuhr der Experte fort:
"Naja da steht: root@... "
Nach kurzem aufhellenden Gelächter haben wir ihm dann erklärt das er wahrscheinlich sein Passwort auch als Rechnernamen benutzt hat und das deswegen dieser 'Bug' zustande gekommen ist.
Ich kann berichten, daß ... In einem Netzwerk in einem
Studentenwohnheim, das ich mitbetreut habe, wurden die IP-Adressen
via DHCP vergeben. Dazu war es noetig, dass jeder User die
MAC-Adresse seiner Netzwerkkarte bei der Anmeldung angab. Eines Tages
klingelts an meiner Tuer: "Ich komme nicht ins Internet".
Ruebergelatscht zu dem Maedel, Netzwerkeinstellungen ueberprueft,
alles in Ordnung. Verdacht: bei der Konfiguration des DHCP-Servers
ist ein Tipfehler unterlaufen. Config nachgeguggt, eingetragene MAC
aufgeschrieben, wieder ruebergelatsch und mit der MAC des Rechners
verglichen. Meint sie: "das ist aber eine andere MAC, als ich in der
Bibliothek aufgeschrieben hab!?!"
Die Heldin hat die MAC-Adresse von einem Bibliothekscomputer
angegeben, weil sie zum Zeitpunkt der Anmeldung noch gar keinen
eigenen Computer besass!
Manchmal frage ich mich, wieso eigentlich GUIs erfunden wurden. - Wer nicht mit Computern umgehen kann, soll es gefälligst lassen!
Aber sogar Informatikstudenten haben oft keine Ahnung.
(Wahrscheinlich weil der Marktführer der PC-Betriebssysteme eine
"Verdummungspolitik" betreibt!)
Weil seine quota's in unserem UNIX-Netz abgelaufen waren, mußte sich
ein DAU mit einer Failsafe-Sitzung einloggen, um ein paar Dateien auf
der Kommandozeile zu löschen. Anschließend wollte er sich wieder
ausloggen, um das KDE zu starten; man hat ihm gesagt, er solle dafür
CTRL-D eingeben. Er wunderte sich aber, daß das die Shell daraufhin
eine Fehlermeldung anzeigezeigt hat. Das Programm wurde nicht
gefunden. - Er hatte den Befehl "control -d" eingegeben...
Ich kann berichten, daß ... ich kein Sysop bin. Rechnerpool der Unix XYZ, Hälfte der PC's (486 DX2xx mit 8MB RAM) laufen auf Redhat Linux 6.x (oder so). User werden über NIS vom Zentralserver importiert. Der User kriegt nur einen xdm vorgesetzt, über den er sich dann einloggen kann. Wenn man dann Netscape anklickt, wird der auf der lokalen Box gestartet (aber das nur am Rande). Standardweg in freme Useraccounts einzubrechen: Mini-Linux booten, / mounten, /etc/passwd so anpassen, daß zweiter root ohne Passwort existiert, einloggen, su - $USER und per rsh auf Zentralserver (/etc/rhosts ist dort schon angepaßt). Nächste Idee: Wir geben LILO sowas wie "init=/bin/sh" mit -- wurde leider mit Passwortabfrage quittiert. Also nochmal traditionell rein und Passwort aus lilo.conf rauspfriemeln. Lustig wurde es erst, als man dieses Passwort am passwd-Prompt von root ausprobiert hat.... Keine Ahnung, ob das heute immer noch so ist.
Ich hatte einem Bekannten bei diversen PC-Problemchen geholfen. Das meiste war kein Problem. Sei Diskettenlaufwerk war defekt und er wollte ein neues. Wir sind dann in einen PC-Laden gefahren. Ich hab ihn gefragt, ob er das selber eingebaut kriegt, er meinte, das sollte kein Problem sein (ich hab ihm gesagt, er solls genauso einbauen, wie das alte drin war). Naja, er hat irgendwie den Eindruck gemacht, als würde er das schaffen. Welch ein Irrtum. Am nächsten Tag Anruf, nix geht mehr, das Diskettenlaufwerk hat alles kaputt gemacht, der Computer tut keinen Mucks mehr. Also, bin hingefahren und hab mir das angeschaut. Der hat tatsächlich versucht, das 3,5 Zoll Laufwerk an den 5.25-Zoll Anschluss zu hängen. Nebenbei hat er noch den Stromanschluss falschrum reingesteckt (was eigentlich nicht geht, aber mit Gewalt gehts halt doch), weshalb auch der PC nicht mehr gestartet ist. Naja, alle Kabel richtig rein und es ging wieder. Aber ich glaube nie wieder jemanden, der meint, er könne ein Diskettenlaufwerk ohne Hilfe einbauen.
Ich hab neulich bei der T-Online-Hotline angerufen, ungefähr folgender Gesprächsverlauf: Ich: Ich krieg für eine bestimmte Domain keine DNS-auflösung, von nem anderen Zugang aus gehts. Hotline: Ja, also sie können eine Seite nicht aufrufen? Ich: Nein, ist keine Webseite, sondern ein rsync-server. Aber ich kann nichtmal nen ping machen, ich krieg keine dns-auflösung. Hotline: Ja, also sie machen da diesen Ping und was ist dann? [...] Ich frage mich ja schon, wie man bei der Hotline eines großen Internetproviders arbeitet und nichtmal weiss, was ein rsync und ein ping ist.
Ich kann berichten, dass ... Lehrer die schlimmsten sind!! ich bin
an unserer Schule mit der Betreuung der Homepage beauftragt worden,
einziger Haken: Beim Uploadversuch habe ich festgestellt, dass der
FTP-Port gesperrt war, ich also zu unserem mit der Netzwerkad
beauftragten Lehrer (er war zu dieser Zeit erst ca. 3Wochen in dem
Job):
Ich: Morgen Herr O., ich hab' kein ftp-Zugriff, so wie's aussieht ist
Port 21 zu, können sie den bitte freigeben damit ich an der Page
arbeiten kann?
Darauf folgten 2 Gegenfragen, die mich doch ziemlich shockten:
DAA: Was ist ftp und was bedeutet Port??
Nach ca. 10-20 hatte er kapiert was das ist, jetzt musste ich ihm
nurnoch versuchen zu erklären wie man die Ports freigibt...
HILFE!!
Ich kann berichten, dass auch die sog. "Profis" nicht ganz ohne sind! Ich war bis vor ein paar Jahren mal IT-Prüfer und habe da in einigen RZs wirklich nicht mehr gewußt, was ich dazu noch sagen sollte. -------------------------------- Meine Lieblingsstory ist die eines sehr grossen RZ (mehrere 10.000 Clients), in dem sie ständig die Racks hin- und her geschoben haben - aus Platzgründen. Leider haben sie dabei immer wieder die schönen großen Notaus-Schalter an der Wand getroffen... Ich weiss nicht, wie viele Versuche sie gebraucht haben, aber mittlerweile haben sie so Einschlag-Kästchen-Schalter (wie Feuermelder) installiert, da prallen die Racks dann am Rahmen ab ohne dass der Knopf gedrückt wird... -------------------------------- Stolz wurde mir ein RZ präsentiert, dessen Zugang mit Codekarte, Zahlencode und Kamera gesichert war. Schade nur, dass man am Hinterausgang hinter drei Ecken nur noch die Codekarte benötigte. Offensichtlich wurden auch in diesem RZ gerade Racks verschoben, denn im Doppelboden klafften riesige Löcher, unter denen es dann fast einen Meter bergab ging... Der Hit waren jedoch die klimatisierten Racks mit Glastür und allem Pipapo. Nur bei einem stand die Glastür offen, daraus führte eine schönes langes SCSI-Kabel zu einem Bandlaufwerk, das auf dem Fussboden mitten im Gang stand. Zur Datensicherung! -------------------------------- Und dann war da noch das Klein-RZ, das erst vor einem halben Jahr in das Gebäude eingezogen war. Die Aussenfassade wurde noch saniert, so dass man hier noch keine Kühlsysteme anbringen konnte. Deshalb standen beide Türen der Schleuse sperrangelweit zur Belüftung offen. Einen Notausgang hatte der Rechnerraum auch: eine Doppelflügel Stahltür. Leider so schön in den Rahmen eingepaßt, dass mehrere Zentimeter Spiel bis zum Boden blieben. Im Winter muss hier wohl allerlei Kleingetier Unterschlupf finden. Vom Regenwasser ganz zu schweigen. Das Bonbon zum Schluß: Trotzdem das RZ samt der zugehörigen Verwaltung schon ein halbes Jahr in diesem Gebäude residierte, gab es im gesamten Haus nicht einen einzigen Feuerlöscher!!!!
Administrator an einer Universität hat vor und Nachteile. Einer der nachteile ist (zumindest bei uns) eine völlig heterogenen EDV Struktur, da jedes Seminar oder Institut selber entscheiden kann, was für ein Rechner und was für ein System eingesetzt wird, da es "im Bereich der WEissenschaft" angeblich nihct anders möglich sei, was mir allerdings nicht schlüssig wird. Vermutlich darf man nie vorher in der freien Wirtschaft gearbeitet haben, wenn man das verstehen will. Ich sitze in meinem Büro und das Telefon klingelt. Eine Sekretärin ruft an: S: Ja hallo, an meinem Computer ist was kaputt. Ich: Was denn genau? S: Ich find meinen Text nicht mehr. Ich: Welches Tectverarbeitungsprogramm nutzen Sie denn? S: Ne, dat Schreibprogramm halt. Ich: Wie heisst das denn? Word, Word Perfect oder so? S: Ich weiss nicht, wie dass heisst, ich schreib damit nur. ...also beschloss ich mir die Angelegenheit vor Ort anzusehen. Ich hatte schon vieles gehsehen, aber darauf war ich nicht vorbereitet. Zur Erklärung: wir schreiben das Jahr 2003. Ein 486-DX 40 und ein Textverarbeitungsprogramm, was vermutlich auch ohne Probleme auf einem XT seinen Dienst getan hätte. S: So, das ist das Schreibprogramm. Ich:[innerlicher Zusammenbruch] wo speichern Sie ihre Texte denn ab? S: Ja hier (auf die Datei mit dem geöffneten Text zeigend). Ich: Nein, in welchem Verzeichnis. s: Damit kenne ich mich nihct aus. Sie sind doch der Experte. Ich: Na gut, ich werde mal schauen. (Nach langen Jahren arbeitete ich mal wieder mit DRDos6- geil! und stellte fest, dass sich nur eine einzige Textdatei auf dem Rechner befand, welche beachtlicha ausmasse angenommen hatte) Wie heisst denn die Datei, die verloren gegangen ist? S: Nicht die Datei, der Text ist futsch. Ich: Zeigen Sie doch mal, was sie getan haben. S: Ich habe den Text geschrieben, gestern, und jetzt finde ich ihn nicht mehr (wildes Bild auf/ Bild ab in einem Riesentextdokument) Ich: Sie schreiben aber lange Texte. S: Nee, dat sind doch alles nur kleine Briefe. ...Dann kam es. Sie hat in den 10 Jahren, die sie mit diesem Rechner gearbeitet hat EINE EINZIGE TEXTDATEI geschrieben, an die sie einfach alles neue drangehängt hat. So ist eine einzige Riesendatei erzeugt hat. Der verlorene Text wurde gefunden, da auch Uralt Textverarbeitungsprogramme eine Wortsuchfunktion besitzen. Ich dachte, ich sei im falschen Film und verliess so schnell wie möglich das Büro.
Ich kann berichten, daß ... ich öfter Rechner repariere für
Bekannte. Dabei kam einmal ein Anruf, dass der (von mir schon 1000mal
neu eingerichtete) Scanner nicht funktioniert. Der hängt an einer
SCSI-Kette, die nicht immer ganz astrein läuft. Eingesteckt sei
natürlich alles, ganz klar. Die 20 Minuten Ferndiagnose kosten beim
Standardtarif der Telekom z. Zt. 6ct/min, also sind wir schon bei 1,2
EUR, als mir einfällt, noch mal auf die Kabel einzugehen...
ich: ... jetzt kontrolliermer doch nochmal die Kabel.
dau: ok. Was soll ich machen?
ich: Ist ein graues, dickes am Scanner angeschlossen?
dau: ja.
ich: verfolge es mal.
dau: es liegt hinter dem Schreibtisch, aber ok [...krauch...] es geht
zu dem anderen Scanner.
ich: Aaaah ja. Sind am anderen Scanner zwei graue, dicke kabel
angeschlossen?
dau: Ja. Soll ich das andere weiter verfolgen...?
ich: wäre ganz gut, ja.
dau: es führt wieder auf den schreibtisch und - PLONK - oh.
ich: was?
dau: Entschuldige, der stecker war doch ausgesteckt. Die Putzfrau hat
mal wieder den Rechner verschoben, um dahinter zu putzen...
Ich frage nicht mehr, ob das Kabel eingesteckt ist oder nicht oder ob
das Teil angeschalten ist, weil: die Antwort ist immer falsch, genau
das macht den DAU ja zur Problemlösungsbremse!!!
Ich kann berichten, daß ... Uni-Angestellte die schlimmsten
sind.
1.) Wir haben vor kurzem die Namen unserer Drucker umgestellt.
Anstatt "lj6", "dj500" etc. heissen sie jetzt "server", "keller",
"sekretariat" usw., je nachdem, in welchem Raum sie stehen. Das ganze
wurde per Rundmail bekanntgegeben. Probleme waren
vorprogrammiert.
Sekr: Ich kann mit pine keine Mails mehr drucken.
Ich: (Den Satz inzwischen auswendig koennend) Der Drucker heisst
jetzt "server" anstatt "lj6".
Sekr: Ich hab das in pine eingetragen, aber es funktioniert nicht
Ich geh mir das anguggen. pine -> o:
P)rint mail using : /bin/cat %s | usr/bin/lpr -Plj6
Sekr: Und dann druecke ich "P", aendere "lj6" auf "server" und
speichere das mit "S" ab, aber es geht nicht.
Dabei steht in der Fusszeile gross und deutlich:
Select letter of option line, '>' to save, or 'i' to
return to index.
2.) Bei uns wird der freie Festplattenplatz auf den Workstations als
(ueber NFS) frei zugaenglicher temp-Speicherplatz zur Verfuegung
gestellt. Die Leute sind (eigentlich) darueber informiert, dass
"temp" fuer "temporaer" steht, dass die Daten auf diesen Laufwerken
jederzeit geloescht werden koennen, dass keine Backups davon
angefertigt werden und dass jeder fuer die Sicherheit dieser Daten
selbst verantwortlich ist. Gerade habe ich drei Stunden damit
zugebracht, eine solche Partition wiederherzustellen, nachdem sie
abgeraucht ist und den Leuten aufgefallen ist, dass ja da noch sooooo
viele furchtbar wichtige Daten drauf waren. Grmbl....
Aus Solidaritaetsgruenden muss ich jedoch zugeben, dass mir auch
schon einige DAUhafte Erlebnisse widerfahren sind.
Eine Kiste wollte nicht mehr so richtig von selbst, also musste eine
Bootdiskette her. Von einem ganzen Zehnerpack Disketten war nur noch
eine einzige brauchbare dabei. Leider hab ich mich um 2cm
verschaetzt, und die Diskette in den Schlitz zwischen Floppy und
CD-ROM geschoben. Wir haben dann eine halbe Stunde lang den
kompletten Rechner zerlegt, um die Diskette wiederzubekommen...
In einem Rechner hatte es das Netzteil zerlegt, und wir hatten keinen
Ersatz mehr (Uralt-Kiste, Non-ATX...). Die Kiste war sowieso fuer die
Verwertung vorgesehen, aber ich wollte noch ein paar wichtige Daten
sichern (vgl. Punkt 2 oben), also schnell ein Netzteil vom
Institutsinternen Schrottplatz geholt, und mit Seitenschneider und
Isolierband an den Rechner angeschlossen. Alle vier Festplatten
wieder eingebaut, Schalter ein, und:
Secondary Master: None
Secondary Slave: None
Kiste aus, Jumper umgesteckt, Kiste an. Selbe Meldung. Kiste aus,
Jumper nochmal umgesteckt. Kiste an. Selbe Meldung. Das ganze ging
etwa eine Stunde lang, bis mir aufgefallen ist, dass die
Stromversorgung von den Secondary-Platten noch zu dem urspruenglichen
defekten Netzteil fuehrt, anstatt zu dem neuen...
Aber damit nicht genug: Stromversorgung umgesteckt, Rechner ein,
*bratzel* *stink* - eine der Platten hatte sich in Wohlgefallen
aufgeloest. Zum Glueck war's ein RAID-Array...
I:"Da hilft nur noch Rechner ausschalten. Der hat sich aufgehängt." User:"Ausschalten?" I:"Ja, einfach ausschalten und(Dank ATX; PWR-Off 4 Sekunden gedrückt halten) solange drücken bis der Finger weht tut." User: (zweifelnd)"Ok, wenn es nicht anders geht..." I:"Drücken Sie schon." User:"Na gut" User drückt _kurz_ auf dem Ein/Ausschalter des Monitors. Monitor geht erwartungsgemäß aus. User guckt mich an. I:"So und nun wieder einschalten:" User drückt wieder drauf und schaltet somit den Monitor wieder ein. Man sieht wieder (Oh wunder) den hängengebliebenen Desktop. Ich erbarmte mich, beuge mich vor und startet selbst den Rechner kurz neu.... (Alles muss man selbst tun .... ;-)
Ich kann berichten, daß ... ein User sich beim Notebook-Support beschwert, daß das Gerät nicht funktioniert und der Bildschirm schwarz bleibt. Da es sich bei dieser Person um ein Mitglied der Geschäftsleitung handelt wurde zur Sicherheit gleich ein Ersatzgerät mitgenommen. Vor Ort angekommen war dann nur eine leere Dockingstation mit besagtem schwarzem Monitor-Bildschirm zu sehen. Supporter: Ääää, wo ist denn das defekte Notebook? DAU: Wieso Notebook? Supporter: Ja, sie haben doch gemeldet, daß es kaputt ist. DAU: Ja, sehen Sie doch, ich hab den Knopf gedrückt (den am Monitor) und es passiert nix. Supporter: Ja, aber sie brauchen doch dafür das Notebook. Wo ist das denn??? DAU: Ach??? Das ist zuhause. Das wusste ich nicht... Supporter: Na, dann nehmen Sie mal solange das hier (Ersatzgerät in die Hand gedrückt und schnell den Raum verlassen) ...
Ich arbeite in der telefonischen hotline einer grossen Firma und oft melden User, dass ihr Telefon rauschen würde. Das ist eine Sache die öfters passiert und durch einen einfachen Reset (Telefon aus- und wieder einstecken) fast immer behoben werden kann. Also sagte ich meinen Standardspruch: "Das ist kein gösseres Problem, das können Sie auch selbst beheben. Sie muessten nur mal kurz Ihr Telefon von der Telefondose trennen, kurz warten und ...hallo.........hallo......" Ich schickte dann einen Techniker, der das Telefon wieder einsteckte....
Ich kann berichten, daß unser großer Laserdrucker durch unseren Lehrling ausgeschaltet wurde. Es wurde ein kleiner Fehler bei der Abarbeitung der Tonerwechselanleitung gemacht - das Teil hat recht große Toner mit einer dazu passenden ziemlich großen Öffnung: Anleitung: Tonerkassette kräftig schütteln, Schutzfolie abziehen Lehrling: Schutzfolie abgezogen, Tonerkassette kräftig geschüttelt... Ergebnis 2 Meter Gebiet gleichmässig mit Tonerpulver besteubt, komplettes Innenleben des Druckers zugepudert...
Ich kann berichten, daß ... ich in meinem KURS wo ich das A+ und das MCP,MCSE Zertifikat zurzeit mache einen DAU habe der nicht nur den Umgang mit der Materie nicht im Blut hat sondern auch noch die schärfsten AUSSPRACHE Probleme in Sachen Fachbegriffe hat. Ich werde mal versuchen zu erklären wie er so einige Dinge SAGT :-) LOL Der Typ sieht aus wie der BAUER HARMS oder so also stellt euch einen Menschen vor der voll am Pöbeln ist :-) LOL Gateway = GATAWEI Google = GOKKEL Search = SERSCHEN Booten = BOTEN (mit weichen T) *haha* wenn seine Kiste abschmiert dann macht er immer einen REHBOT :-) Der Typ ist so geil das ich lachkrämpfe bekomme wärend ich das hier schreibe. Man man man ich wünsche euch viel Spass wen ihr den mal als ADMIENNNN *gg* irgendwo treffen solltet. Gruss GLOSAR glosar@web.de
Ich kann berichten, dass...
...mein Kollege (auch Admin) am frühen Morgen von einem Anwender
angesprochen wurde, dass dessen Bildschirm nicht geht. Er hätte schon
das Netzkabel überprüft, aber es rührt sich nichts.
Mein Kollege also hin, auch geschaut, kommt zurück und sagt: Der ist
hin, da stellen wir halt einen anderen auf. Kannst du das machen, ich
muss zu einer Besprechung.
Klar mach ich das, schnapp mir einen Bildschirm und trag ihn zu dem
Kollegen. Dort schau ich mir die ganze Angelegenheit nochmal an und
drück halt auch auf den Netzschalter, es tut sich nichts. Na gut, zum
Abschließen muss ich mal das Netzkabel lösen. Wie ich da mal kurz
etwas dran ziehe, und mal schaue, wo das Kabel nach dem Loch im
Schreibtisch weitergeht, traue ich meinen Augen nicht. Anstatt wieder
in meine Richtung zu dem betroffenen PC geht es in die andere
Richtung, wo ein weiterer PC steht (gegenüberliegender Schreibtisch).
Tatsächlich ist dort der Bildschirm an der Stromweiterführung
des Netzteils angeschlossen. Dieser PC hat einen Flachbildschirm,
dessen Netzteil nicht an diese Weiterführung angeschlossen werden
kann.
Ich also Netzkabel des Bildschirms an dem richtigen PC angeschlossen,
schon geht's.
Dazu der Anwender: Ja, wir haben die Bildschirme getauscht, der
Kollege wollte lieber den Flachen. (Korrekterweise hatten sie die
Signalkabel mitgetauscht, aber die Netzkabel halt nicht.)
Normalerweise sei sein Kollege immer eher da, nur heute hat er halt
frei...
Ich hab zwei Minuten lang nur gelacht, und dem Kollegen tat es auch
leid, dass ich extra den Monitor mitgebracht habe - aber ich hab ihm
gesagt, das passt schon, er hat meinen Tag gerettet. So startet man
doch gerne in die neue Woche... ;-)
Volker
Ich kann berichten, daß ... .. ein Bekannter anruft und mir
erzählt das bei einem gemeinsamen Bekannten der Rechner
(Wintendo9x-Kiste zum daddeln und saugen) spinnt und das, seitdem sie
einige Programme wild installiert und deinstalliert haben, fast nix
mehr geht. Und ob ich nicht gleich mal vorbeikommen könnte. Ich hatte
keine Zeit und sagte es gänge frühestens in zwei Tagen.
Zwei Tage ohne neue MP3s sind natürlich unerträglich, also fragt man
nen anderen "Fachmann". Der Bruder eines weiteren Bekannten ist ja
"Experte", schließlich lernt er bei Kaufhof in der Computerabteilung.
Er lernt zwar Einzelhandelskaufmann, aber das ist ja egal, er ist ja
in der Computerabteilung.
Selbiger "Experte" hat sich dann des Rechners umgehend angenommen,
was 3h später wieder zu einem Anruf bei mir führte, ob ich nicht doch
irgendwie Zeit hätte, die Kiste währe jetzt endgültig platt. Weiteres
Nachfragen förderte zutage, das scheinbar nicht bekannt war, das
FDISK nicht das Setupprogramm von Windows ist. Die eindeutigen
Meldungen gelesen oder gar verstanden hatte natürlich keiner der
"Experten". Keine Ahnung wer die Kiste dann irgendwann neu aufgesetzt
hat, ich wars nicht.
P.S.: Die Bekannten der Bekannten der Bekannten existieren wirklich,
nix Urban Legends.
P.P.S.: Im gleichen Kaufhof werden 100 CD-Spindeln beworben mit:
Statt 17,99 jetzt nur 19,99!
Ich kann berichten, daß ... Wir haben leider nur unklimatisierte
Büros, teilweise direkt unterm Blechdach, so das es im Sommer schön
warm wird. Unser Chef meinte es gut und hat ne Ladung Ventilatoren
gesponsort. Die Billigsten, die scheinbar zu bekommen waren. Nix
entstört und so. Wenn man die Dinger direkt neben einen Monitor
stellt so wird dessen Magnetfeld so stark gestört, das das ganze Bild
rhytmisch flimmert und verschwimmt.
Standardanruf: Mein Monitor flimmert so komisch!
Standardantwort: Stellen Sie mal den Ventilator nen halben Meter
weiter weg.
Das Spiel wiederholt sich regelmäßig jeden Sommeranfang. Keine Ahnung
wie oft ich das schon jedem erklärt habe.
Ich kann berichten, daß ... mein ehemaliger Chef und seine
Sekreteuse auch ein tolles Gespann waren.
Er hat ein internes Memo in Word geschrieben, was Sie per eMail
(Outlook/Exchange-Server) an die gesamte IT-Abteilung verschicken
soll. (So nebenbei: warum Memos in Word geschrieben werden müssen um
sie dann per eMail zu versenden habe ich bis heute nicht
verstanden.)
Unser Chef, ganz clever, druckt das Memo aus und gibts der
Sekreteuse. Die hat nix besseres zu tun als zum Netzwerk-Scanner zu
latschen und das Ding einzuscannen. Wie scannt man nun so Memos
(S/W-Text)? Richtig! Scannerauflösung und Farbtiefe dreht man
natürlich auf Rechtsanschlag! Macht satte 100MB, da man am besten
noch als unkomprimiertes Tiff speichert.
Sie hatte sich noch gewundert, das es so lange gedauert hat, bis die
File vom Scanner im Posteingang angekommen war. Das hat sich aber in
keinster Weise gehindert das Teil an ca. 70 Leute weiterzuposten. Die
Exchange-Server waren für die nächsten zwei Tage nicht so recht zu
gebrauchen....
Ich kann berichten, daß ... Wir hatten mal ne Sekretärin, die war
ziemlich anstrengend. Sie rief mal an, Ihr Word wäre kaputt. Sie will
10 schreiben und 12 sehen. Wir haben ne gute halbe Stunde gebraucht
um dahinterzukommen, das Sie lediglich die Ansicht auf 120% gestellt
haben wollte.
Ihr dann beizubringen wie Sie das machen muss war nicht drin. Sie hat
dann solange bei unserem Chef rumgeheult bis einer von uns hinfahren
musste. Die Außenstelle war 30km weg, und das wegen einem
Mausclick...
Ich arbeite in einem Zeitungsverlag, in dem auch einige richtige Daus arbeiten. Jedoch finde ich, dass so ein Dau einem das Leben manchmal richtig aufheitern kann - ist doch manchmal echt witzig. Ein Beispiel: Die Chefsekretärin ruft mich, sie hätte Probleme mit ihrem Monitor. Als ich bei ihr ankam, sagte sie "seit ich meine neue Brille habe, sehe ich oben (auf dem Monitor) alles verschwommen und unten normal. Kann man da nicht so ein Programm installieren, damit ich auch mit der neuen Brille alles scharf sehen kann?". -> bedarf wohl keines Kommentars.
Ich kann berichten, daß ... Während der Endphase meines Studiums war ich in Teilzeit bei einem Mittelständischen Unternehmen beschäftigt und durfte dort auch ein wenig support für unsere User machen, wenn gerade mal niemand anders in der EDV verfügbar war. Dabei erlebte ich unter anderem folgendes: Eine etwas ältere Mitarbeiterin ruft mich an: Sie(aufgeregt): können Sie mal schauen? das Kringelchen ist weg! Ich: ?!? was für ein Kringelchen? Sie: das brauch ich immer, wenn ich für den Chef Briefe schreibe! Ich: Aha, ich denke, ich komme lieber mal vorbei! (es war nicht allzu weit und ich hatte den Eindruck, das es am Telefon erheblich länger dauern würde) Vor Ort... Sie: moment ich zeig Ihnen mal, was ich meine! (lädt einen älteren Brief und zeigt mir das "Kringelchen") Ich: Ach, Sie meinen das Grad-Zeichen? Das ist hier! (zeige ihr die Taste und wie man mithilfe der Umschalttaste das "°" eingibt) Sie: Ach da ist es ja WIEDER!!! (Ich frage mich wo die Taste sich in der Zwischenzeit aufgehalten hat) Ein anderer Fall: Ein Mitarbeiter ruft an, er habe ein Problem mit seiner Excel-Tabelle, ob ich mal schauen könnte. Ich widme mich also seinem Problem und sehe mir seine Tabelle an. Es handelt sich um eine Tabelle mit ca. 50000(!) Kaufteilen, nach Bezeichnung sortiert und mit der entsprechenden Nummer, unter der sie im PPS-System gespeichert sind (Ich frage mich wofür sie gespeichert sind, wenn unsere Mitarbeiter doch so hübsche Excel-Tabellen führen?) Nun sahen diese Bezeichnungen jedoch etwas seltsam aus: statt der Leerzeichen waren nur noch F's da! Der gute Mann hatte nämlich versucht, die Sachnummern an eine neue Schreibweise anzupassen. Früher stand vor jeder Sachnummer ein F. Diese hat er mit suchen und ersetzen gegen Leerzeichen ausgetauscht, wobei natürlich auch die F's in der Bezeichnung ausgetauscht wurden. Als er seinen Fehler bemerkte, hat er das ganze rückgängig gemacht und alle Leerzeichen durch F's ausgetauscht. Das ganze war allerdings schon am Vortag passiert, und weils so spät war, hat er dann denn ganzen Schlamassel gespeichert und ist nach Hause gegangen, um am nächsten Tag nach der Lösung für sein Problem zu suchen!!!
Ich kann berichten, daß ... wir hatten auf unserem nms einenleitungsausfall zu verzeichnen ... ich also rauf auf unsere seite (76oo-er pe von cisco) aufs interface geschaut und gesehen, dass ein carrier-line-error auf der gegenstelle vorlag. dummerweise waren wir ab den port nicht mehr zustaendig, also entsprechenden partner(isp) kontakten - schweizer. dort im 2nd level angekommen bat ich drum, dass auf dem router xxx.xxx.xxx.xxx doch bitte das if posx/x und die line ueberprueft werden. bekam ich doch tatsaechlich die antwort, dass ich ein looking-glass (traceroute unseres nms) nutzen sollte ... ich sag zu ihm dass der status up-down etc vorliegt, er liess sich nicht beirren...nur zu gut, dass man die jungs vom bbs selber auch schon sehr gut kannte und dort direkt anrufen konnte...worauf die entsprechende stoerung durch den carrier per line-reset sofort behoben wurde
Ich kann berichten, daß meine Mutter mich abends angerufen hat und verzweifelt meinte, dass die Maus nicht funktionieren würde. Der Mauszeiger würde immer das Gegenteil vom dem machen, was sie macht. Bewegt sie die Maus nach links, geht der Zeiger nach rechts, bewegt sie die Maus nach oben, geht der Zeiger nach unten. Vom Lachen erholt konnte ich ihr mitteilen, dass sie die Maus umdrehen sollte, so dass das Kabel nach hinten geht :) So schnell ist die Maus repariert.
Ich kann berichten, daß ... ich in einer mittelgroßen Rehaklinik neben meiner eigentlichen Tätigkeit für die kleinen Wehwehchen der Kollegen bzgl. Computer zuständig bin - sozusagen als Knecht vom Admin. Telefon klingelt, Kollegin S. (nicht blond) ist dran : S. (verzweifelt) : Du musst sofort kommen! In meinem Word bewegt sich der Cursor von selbst!!! Ich : ??? - Habe ich noch nie gesehen - komme sofort... Zu ihrem Büro sind es nur 50 Meter. Komme rein und tatsächlich rast der Cursor mit affenartiger Geschwindigkeit über den Bildschirm und hat auf dies Art schon etwa 25 Seiten mit Leerzeichen produziert. Auf ihrem Schreibtisch : Chaos, alles liegt durcheinander. Unter anderem liegt ein kleines Utensilien-Täschchen auf der Leertaste. Breit grinsend erkläre ich ihr, dass die Tastatur eigentlich keine Ablage ist. S. verspricht mit hochrotem Kopf peinlich berührt Besserung. 3 (drei!!) Tage später ruft mich S. wieder an: S : Mein Rechner spinnt, ich kann gar nichts mehr anklicken. Ich : *stirnrunzel* Komme ... Diesmal liegt eine Patientenakte mit einer Ecke auf der STRG-Taste. Kein Kommentar......
Zum Thema "Warum werden Bildschirm-Meldungen nicht gelesen" : Anfang der 80er Jahre, als ein Computer vom Schlage eines CBM 3032 noch eine supertolle Maschine war, hatte ein Kollege von mir für unsere Schule ein (für damalige Verhältnisse) ziemlich geniales Programm zur Erfassung der Schülerdaten geschrieben. Die Schulsekretärin sollte die Daten eingeben. Da diese Tatsache vorher bekannt war, und wir genau wussten, wieviel Ahnung die gute Frau von Computern hatte, war das Programm gespickt mit (vermeintlich) DAU-sicheren Anweisungen. Es gab direkt zu Programmbeginn auch eine Seite, die DETAILLIERT erklärte, wie die ersten Schritte auszusehen hatten. Erster Testlauf : Die Sekretärin sitzt vorm Bildschirm. Kollege startet das Programm. "Fr. M., jetzt lesen Sie sich mal genau durch, was da steht, und dann machen Sie das..." Fr. M. schaut konzentriert auf den Monitor, liest und liest und liest. Dreht sich dann zu meinem Kollegen um : "Ja gut - und was muss ich jetzt machen ??"
Ich kann berichten, daß ... die Arbeitsmoral mancher Kollegen anscheinend manchmal etwas zu wünschen übrig lässt.
Wegen einiger Umstrukturierungen im Betrieb hatten wir einige
Benutzergruppen des (NT-)Netzwerks neu aufgeteilt und auch die
Zugriffsberechtigungen für Laufwerke auf dem Server entsprechend
angepasst.
Mindestens ein Dutzend der Kollegen hatte dadurch bis zum
nächsten Anmelden keinen Zugriff auf Netzlaufwerke, die eigentlich
ständig gebraucht werden.
Wir hatten deswegen eigentlich mit empörten Anrufen gerechnet...
Genau eine Kollegin hat angerufen, und gefragt, was denn los
sei.
Alle anderen (incl. Chef) haben nichts gemerkt...
Ich kann berichten, dass ... auch SysOps Familie haben. So rief mein Vater mich an, weil er den CD-Brenner seines nagelneuen Laptops nicht in Gang brachte. Mehrere Sorten Rohlinge hatte er schon ausprobiert, Nero war (anscheinend korrekt) installiert, auch das De- und Neuinstallieren der Treiber brachte nichts. Mit einer telefonischen Analyse war hier anscheinend nichts mehr zu machen. Vor Ort fand sich recht einfach die Erklärung: Mit einem CD-Rom-Laufwerk lassen sich - auch wenn man alles richtig macht - halt einfach keine CDs brennen...
Ich kann berichten, daß ...Der Strato-Telefon-Support dumm wie Brot ist: Gestern rief ich (I) bei der Strato-Hotline (S) an: I: Guten Tag, der ftp-Zugriff geht nicht mehr. S: Username und Passwort stimmen? I: Ja, einloggen kann ich mich, aber "ls" bringt keine Ausgabe. S: "ls"? I: Ja, "list" oder auch "dir". S: Welches Programm benutzen sie? I: ftp S: Das ist kein Programm, sondern die Art, wie sie auf ihre Daten zugreifen! I: Ja, stimmt, aber eben auch ein Programm. S: Nein, das gibt es nicht. I: Doch. Aber sicher! - Schweigen - S: Welches Windows haben sie? I: Unix. S: Sie müssen auf XP updaten und WiseFTP installieren. I: -???- Bitte geben sie mir einen Techniker...
Ich kann berichten, daß ... mit mal bei einem Bekannten aufgefallen ist, daß sein Druckerkabel nur halb im Drucker steckte. Darauf hin angesprochen meinte er nur, daß er seit einem Jahr nicht mehr drucken konnte und schon verschiedene Leute den Druckertreiber rauf und runter installiert hätten.
eine Filiale hat einen sog. Experten vor Ort. Dieser hatte durchgesetzt das er einen Scanner vor Ort bekommt. Also wurde ein einfacher USB-Scanner hingeschickt. 1 Woche später ruft er an und reklamiert den Scanner da dieser angeblich defekt ist. Stecker stecken "natürlich" alle, Treiber sind auch installiert. Bis sich rausstellte das der Experte tatsächlich den USB-Stecker in die RJ45-Buchse der Netzkarte gesteckt hatte. Es geht tatsächlich! Der Stecker ist fast genauso breit wie ein RJ45-Stecker, so das er halbweges stecken bleibt.
Ich kann berichten, dass ... die Formulierung "einer der sich mit
Computern auskennt" bei mir inzwischen den Fluchtreflex auslöst.
Ein solcher Sich-mit-Computern-Auskenner (SMCA) hatte das
bedauerswerte Windows 3.11-Maschinchen eines guten Bekannten
(Computer-Neuling) in die Finger bekommen. Offenbar mit einem
gesunden Sicherheitbewusstsein ausgestattet, hatte der SMCA einen
Virenscanner installiert, was ja an sich gut und richtig ist, aber
dass der Rechner meines Bekannten nun bei jedem Start die komplette
Platte nach Viren durchsuchen musste (Dauer 10-15 Minuten) fand ich
angesichts eines nicht vernetzten Rechners, der primär den Zweck
einer besseren Schreibmaschine erfüllte, doch *ein wenig*
übertrieben.
Aber damit nicht genug: als großer Fan des Norton Commander, hatte er
auch diesem ein gemütliches Plätzchen in der AUTOEXEC.BAT gesichert
(wir reden hier selbstverständlich von der DOS-Version), so dass mein
Bekannter - der mit diesem Programm natürlich so gar nichts anfangen
konnte - immer erstmal den NC beenden durfte, um an seine WinDOSe zu
kommen. Weiterhin war mein Bekannter durch seinen SMCA so geschult
worden, dass er der Meinung war, bestimmte (Windows-)Programme ließen
sich (aus Windows heraus) nur mit dem (DOS-)NC starten.
Nach längerem guten Zureden, bekam ich dann endlich die Erlaubnis den
Virenscan auf einen Systemcheck zu begrenzen und den NC aus dem
Systemstart zu verbannen. Spätestens seit diesem Erlebnis weiß ich um
die verheerende Wirkung von Halbwissen im EDV-Bereich.
Ich kann berichten, daß auch ein langjaeriger Admin zum DAU mutieren kann, v.a. morgens vor dem ersten Kaffee.
Letztens (zum Glueck in meinem eigenen Netzwerk daheim): Ich hock morgens noch so gemuetlich an meinem Rechner, und geh dann Duschen. Als ich wieder ausm Bad rauskomm, hoer ich ein Pfeifen wie von einem Duesentriebwerk. Erster Gedanke "Scheisse, hats da jetzt in der Zwischenzeit ne Platte zerlegt?" (man kennt ja das Geraeusch von den alten IBM DTLAs...)
Ich konnte nur leider nicht zuordnen, aus welcher Kiste es kam. Da die Workstation schon aus war, blieben zum Glueck nur noch zwei. Also erst mal den Server runtergefahren. Pfeifen war immer noch da.
"Shit, dann isses der Router - das wird ein Spass, den neu aufzusetzen." Router runtergefahren. Pfeifen war immer noch da.
Hmmm, Workstation aus, Laptop aus, Server aus, Router aus... Hae?!?
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Es war die Putzfrau, die draussen mit nem Kaercher die Einfahrt gereinigt hat... Bin dann erst mal Kaffeetrinken gegangen :-)
Eintrag vom 2004-08-18
noch eine Sache die ich bis jetzt immer für eine Urban Legend gehalten habe. Ist mir aber gestern selbst passiert:
Support-Anruf:
User sitzt zum 1. mal vor unseren Rechner und kennt die Passwörter nicht.
Es gibt (leider und völlig sinnlos) ein Bios-PW.
Ich teile es ihm mit. Geht aber nicht.
Es ausprobiert in Großschreibung, wer weiß schon ob die Caps-Lock-Taste drin ist ;). Mir genau den Bildschirm beschreiben lassen, um sicher zu gehen das $USER wirklich an der Bios-Anmeldung hängt.
Schlußendlich das Award-Master-PW ausprobiert, um sicher zu gehen das kein Spaßvogel das PW dort geändert hat.
Nichts.
Also Schritt-für-Schritt, Taste-für-Taste.
I:Was sehen Sie?
U:Oben Award....in der Mitte:"Invalid Password..Press any Key to continue"
I: ok, weiter... drücken Sie dann bitte irgendeine Taste..(schön langsam)
U: ok... aber was ich schon die ganze Zeit mal Fragen wollte. Was heißt das eigentlich:"press any Key"?
I: :-O D.H. "drücken sie irgendeine Taste"
U: Irgendeine?? *zweifelnd*
I: *dämmerung* ..und da ging es auch mit dem PW
$USER hat "Invalid...press any Key" bekommen.
Das ignoriert und jedesmal direkt wieder mit dem PW begonnen, so fehlte bei der PW-Eingabe immer der 1. Buchstabe.
Eintrag vom 2004-11-30
Ich habe einen Bigtower, der ganz oben das Diskettenlaufwerk beherbergt. Da bei meinem alten Mainboard der Diskettenanschluß etwas unglücklich platziert war, wollte ich ein neues - längeres - Kabel kaufen. Einzige direkte Anlaufstelle im Ort ein "Elektronik Partner":
Ich: "Hallo, ich bräuchte ein 60cm Floppykabel"
Verkäufer: "Ja, haben wir" - und reicht mir ein normales
40Pol IDE Kabel. Auf meinen Hinweis, dass dies nicht das richtige sei, hat er noch ein bisschen gesucht un mir ein weiteres Kabel angeboten. Das 80Pol IDE Kabel wollte ich dann auch nicht haben :-)
Eintrag vom 2004-12-02
Ich kann berichten, daß ... neulich jemand am Support anrief, weil er ein Problem "mit dem Monitor" hatte. Es stellte sich heraus, dass er das OSD (On Screen Display) des Monitors aufgerufen hatte, um die vertikale Ausrichtung zu justieren, dieses OSD aber nun mit der Maus (!!!) versuchte zu bedienen ! :-)
Eintrag vom 2005-01-25
Vor ein paar Jahren hatte ich mal einen Anruf:
Es klingelt, ich nehme ab: "Hallo, xxx-Helpdesk...",
und am anderen Ende meldet sich eine zittrige, dem Nervenzusammenbruch nahe, Verwandte:
Anruferin:"Hallo X, ähmm du, ich hab da doch seit neustem Internet bei mir zu hause...?"
Help: "ja, und?"
darauf die Klährung:
Anruferin: "Weisst du, ich wollte das ausprobieren, und jetzt habe ich das Internet kapput gemacht."...
Nun führte ich sie an ihr geistiges ende:
Help: "jaa. dann... war das Internet sowieso nichts wert, vieleicht gibts irgendwann ein neues, (nachdenklicher ton:) eigentlich schade..."
Anruferin: "Muss ich das jetzt alles bezahlen???"
--Ich erklährte ihr dann alles und brachte ihr später eine Flasche Wein - wegen dem Gedanken, und so:)--
Eintrag vom 2005-08-08
Ich kann berichten, daß Funktastaturen manchmal eine verdammt lange Reichweite haben (nicht wirklich eine DAU-GEschichte, aber doch lustig):
User: Hilfe, meine Maus hüpft plötzlich wie wild hin und her und hoch und runter.
A: Hm, könnte 'n Wackler im Kabel sein...
U: ... ist aber schnurlos.
A: Hm, oder sind vielleicht auf der Tastatur irgendwelche ungewöhnlichen Tasten eingeklemmt?
U: Äh, Tastatur? Kann das damit zusammenhängen, daß ich vorhin Kaffee über die Tastature geschüttet habe?
A: Ja.
U: Aber ich hab die direkt umgedreht und da schien nichts mehr drin zu sein...
A: *Seufz* OK, bitte mal testweise Tastatur und evt. Maus von einem anderen Computer anschliessen.
U: OK, mein Kollege im Nebenbüro ist im Urlaub und hat auch eine schnurlose, ich kann ja mal seine nehmen. Aber wie schliesse ich denn ohne Kabel die Tastatur an?
A: Da muß ein Knöpfchen "Connect" sein, das mal bitte kurz drücken.
U: Ah ja, gefunden, geht. Dann möchte ich bitte direkt eine neue Tastatur bestellen.
A: OK, geht so schnell wie möglich raus.
User war somit telefonisch erst mal wieder glücklich.
Nach 5 Minuten kam jedoch der Praktikant, der im Nebenbüro war, herein und fragte U, ob er "irgendwas mit Zahlen" machen würde? (In der Tat: Buchhaltungsarbeiten). Der Rechner des Kollegen im Urlaub war nämlich nicht ausgeschaltet und die Funktastatur hatte doch tatsächlich "rückwärts durch die Wand" noch den Kontakt mit dem alten Rechner (zusätzlich) gehalten, wo alle Eingaben in einem offenen Word-Dokument erschienen!
Eintrag vom 2005-09-23
Dummheit kommt manchmal wirklich auch auf leisen Sohlen... Wir haben in unserem Lieferantenkreis einige besondere Exemplare, denen wir Listen per eMail zukommen lassen. Eines der besonders dähmlichsten Exemplare forderte uns auf, doch bitte die Exelliste *geöffnet* per eMail zukommen zu lassen... - Wie zum Henker soll man eine Datei beim Partner per eMail geöffnet in den Speicher bringen?! Mit einem schnellem Telefonanruf wurde dann der Dau durchgeleitet, damit der die Datei doch noch geöffnet bekam...
Eintrag vom 2005-09-27
Viele können diese Geschichten nicht glauben weil noch immer der irrglaube existiert das der großteil nicht so dumm sein kann..... Nun solange man sich in Bereich befindet die einem beigebracht wurden machen die Leut ja brauichbaren Eindruck jedoch wehe sie beschäftigen sich mit unbekannt... da trennt sich die Sp.....
Kundin kommt mti einem Brenner in der Hand in das Geschäft : Ich brauche einen neuen Brenner weil ich mir vor 2 Wochen nur so einen billigen gekauft habe und ihn jetzt nicht mehr verwenden kann.
Frage: Warum bringen Sie Ihn nicht zum Händler und lassen ihn auf Garantie tauschen?
Kundin: Naja der funktioniert doch sowieso nur 52x (annm. Ihr Ahnt es schon ...oder?..)
Frage: Wieso nur 52x .....
Kundin: Na da steht 52x drauf....
(Selbige hat sich im übrigen mehrfach win98 und dergleichn selbst Installiert, Brenner eingebaut etc... )
Das es Kunden gibt die 3 mal pro Woche anrufen damit man Ihnen 3 mal pro Woche erklärt den Druckerstecker neu einzustecken (noch parallel) weil die Katze jedesmal diesen rausreisst (wie schafft die das? Alptraumviecher müssen des sein)... Bin gespannt wann sies mal selbst neu einstecken BEVOR sie anrufen ..hmm
Ahjo... mal die Anti Hotline Story... Frage an die UTA : Warum habt Ihr meinen (Privatkunde 4Personen Haushalt davon 2 4 jährige) einen 2mbit Sync XDSL mit ISDN Telanlage etc verkauft und nicht einfach ein Privatkundenpaket (das etwa 50% billiger ist)
Antwort : ISDN UND ADSL gibts nur für Geschäftskunden nicht für Privatkunden,... aber man könnte das ganze zurück zur TA tranferieren dort geht...
Frage: Warum könnt Ihr das nicht selbst?
Antwort: geht bei Privatkunden nicht. Technisch nicht möglich.
Frage: Warum? Geht doch bei allen anderen auch. Sogar bei euch wenn man das teure Paket nimmt. Ausserdem machts ja keinen unterschied zwischen adsl und xdsl (x steht ja nur für eine belibige dsl variante kann also auch ein adsl werden...)
ANtwort: nei bei PRivatkundne geht das nicht...
Und ich dachte immer uta wr ein privatunternehmen... hmm interresting...
Tel an UPC Hotline: Hallo, Ich möchte gerne zu einen bestehenden anshcluss chello classic.
Antwort: Kein problem müssen wir nur einen Termin mit dem Techniker machen (und 70€ installationsgebühr verrechnen)
ich: nein nein bidde keinen Techniker. ich möcht mir das modem gern irgendwo abholen und hängs mir selber an
support: nein das geht nciht der Techniker muss ja den anschluss prüfen
ich: WOZU? telekabel gibts bereits. Pegel ist hir im Haus auch ok kein verstärker nötig....
support: mag sein aber der techniker muss ja auch prüfen ob der STECKER passt:
ich: dafür 70€? ausserdem hier IST EINE NORMALE TV dose mit dem RADIO anschluss (standart anschluss für telekabel modems überall in europa)
support: nein das geht nicht er muss das ja auch am pc einrichten
ich: ich bin selbst techniker. und sie glauben doch nicht das irgendwer mit bisserl verstand einen TA Techniker an seinen PC lässt
support: "lacht..." ja da haben sie recht trozdem geht das nicht anders...
daraud hin einen privaten telekabel berater angerufen der tippe gleich eien vertrag mit (obwohl ich nur mal auskunft um den preis wollte) und meinte dann das modem könne geschickt werden ABER es muss der Berater zu mir in die WOhnung kommen
ich: (denk mir komisch das das jetzt doch anders geht).. ahem ich hab aber keine zeit dafür.. sagen sie mir einfach ihre büroadresse und ich komm vorbei und unterschreib einen vertrag und hol das modem...
verkauf: nein das geht nicht ES MUSS JEMAND IHRE WOHnung SEHEN (in einem sehr komischen unterton"
ich: es wird aber nicht passieren das ich einen schmierigen verkäufer (der nebnbei auch gerade versucht mich zum vertrag zu zwingen obwohl ich eigentlich nur eine preisauskunft wollte) in meine wohnugn lassen .. alles lass ich da ja ned rein...
verkauf: das geht icht anders also wann sind sie da?
ich : gar nicht ich bestell bei inode...leg auf
anruf bei telekabel hotline wieder:
ich (schon im telegramm modus da schon etwas generft):
Hallo ich habe bereits telekabel, will chello classic, brauche und will keinen techniker,.. habe keine zeit für termine will mir das modem irgend wo abhlen und selber anschliessen
hotline: (ÜBERASCHUNG!!!) ja kein Problem holen sie es sich einfach entweder im 1070 oder 1010 ab. installationsgebühr entfällt. nur 25 € freischalt gebühr..
ich : oh danke....
(das besagtes modem dann abends keine software erhielt und ich anschließend zum ersten (und wahrscheinlich letzten mal in meinen leben) mit einem fähigen aus der chello edv abteilung reden durfte der mir manuell die neue software geschickt hat die dann gefunkt hatist eine andere geschichte...)
Das besagte UPC einem meiner kunden der zuerst chello und digital tv bestellte der techniker kein digitaltv installierte weil der tv des kunden defekt war darauf hin zwar das chello (internet) freischalten lies aba das paket auf hold setze die zentrale das paket nun stonierte und chello am sa abend gleich mit abdrehte ist auch eine andere story...
Folglich bleibt nur eines es gibt keine daus... nur menschen die auch handlungsfähig sind wenn mal was nicht nach schema f rennt....
....und den rest hier als dau, support line ... was auch immer bezeichnet etwa 99,9999% der menscheit....
insofern verwundern da weder all diese geschichten noch die letzten 10tsd krieg und leid das wir uns selbst zufügen.....
(eine klügere spezies mit ähnlicher agressivität hätte es inzwischen wenigstens geschafft sich selbst zu eliminieren aber selbst dazu sind wir zu dumm...)
Eintrag vom 2005-10-05
Dass die Menschen wirklich so schlimme DAUs sind, das hätte ich nicht geglaubt als ich vor 2 1/2 Jahren als 2ter Sysadmin auf meiner ehemaligen Uni angefangen habe..
Da gibt es von "Ich kann mich nicht einloggen, da steht Administrator als User Name..." bis zu Computer die ausfallen, weil zuviel Nikotin drin ist.. Die schlimmsten sind die Professoren, eine komische Gattung Menschen, und im Normalfall absolute Fachidioten. Das ist jetzt nicht böse gemeint, aber trotzdem könnte man sich manchmal etwas bemühen, oder?
Aber als Sysadmin ist man ja für alles Schuld. Wir sind hier zu 2 um ein mit ca. 300 Computer besetzes Netz zu betreuen, und natürlich dann auch Helpdesk zu machen.
Meine absoluten Lieblinge sind : Mein Monitor ist kapput!! das hatte ich schon mehrmals, und es war jedesmal entweder Stromkabel raus, oder Knopf nicht gedrückt.
Da wir viele Projektionen in Kurse hier haben, und jeder Professor mit seinem eigenen Laptop kommt, gibt es da auch die schönsten Dinge.. Klassisch ist, wenn ohne jede Ahnung auf der Fernbedienung des Projektors rumgespielt wird, um ein Bild auf den Schirm zu bekommen.. Hat noch nie funktionniert..
Bei allem Stress den wir 2 hier haben kommt noch etwas hinzu : alle Leute, vor allem Studenten, die einfach nicht lesen können. Die Beschreibung, wie man die Infosäale benutzen kann hänkt bestimmt 20mal hier aus.. doch das langt anscheinend nicht.. Da fragt man sich wie die den Weg zur Uni geschafft haben.. Oder wenn ich mal wieder Wartungsarbeiten machen muss, in den Infosäalen, und mich dann alleine da aufhalte, auf die Tür in 3 Sprachen schreibe : Infosaal geschlossen !! da kommen dann trotzdem pro Stunde mindestens 5 Studenten die einfach nicht lesen können..
Eine Welt voller DAUs.. Ich werde versuchen mich weiter zu bilden, weg vom Sysadmin und Helpdesk. Mir wird es manchmal echt zu blöd wie ein Idiot behandelt zu werden, nur weil man Informatiker ist und für alle DAU-Sünden ja sowieso schuld ist..
Schöne Grüsse, lasst euch nicht unterkriegen ihr Sysadmins, und sagt nur niemandem, dass ihr Informatiker seid, sonst habt ihr auch noch privat mehr Arbeit als euch lieb ist..
Eintrag vom 2005-10-23
Ich kann berichten, daß ... Männer manchmal auf Ihre Frauen hören sollten.
Ich arbeite als SysAdmin für ein kleines Unternehmen, welches Biotechnische Anlagen automatisiert. Alleine schon von den Erlebnissen, welche ich mit unseren Kunden hatte, könnte ich Bände erzählen.
Diesmal will ich jedoch eine interne Peinlichkeit preisgeben...
Es begab sich, dass unsere Teilzeit Sekretärin eines Tages in mein Büro kam und mir etwas scheu die Alarmfrage stellte: "Duuuhuuu... sag mal, du kennst dich doch mit Computer aus, nicht?"
Eigentlich murmle ich in solchen Momenten einfach etwas von defektem Fluxkompensator und nur teilweise funktionierender Garbage Collection und vertiefe mich dann in irgendwelche technische PDF's (welche ich mir - für Notfälle - auf ne Tastencombo gelegt habe).
Doch die kleine Maus ist eine süsse Maus und Admin ist ja schliesslich auch nur ein Mann. Daher nahm ich mir die Zeit, ihr Problem anzuhören.
"Du, wir haben da vor kurzem einen neuen Rechner (Pentium4, anm. von mir) gekauft, weil der alte (486er, anm. von mir.) kaputt gegangen ist. Nun haben wir auch Internet drauf. Komischerweise stürzt der Rechner immer wieder ab, wenn wir im Internet sind. Er schaltet sich dann einfach aus.Ausserdem haben wir auch noch das Problem, dass sich der Rechner manchmal einfach von selbst einschaltet."
Huh?? Ein Rechner der sich spontan einschaltet und spontan ausschaltet? Habe ich da irgendwas verpasst? Kann nicht sein, ich les doch C't....
Grübel, grübel..
Na okay, das ausschalten könnte auch von diesem Blaster Wurm herrühren, aber das einschalten? Ein Rätsel...
Ich erklärte Ihr also mal meine Theorie, sagte sie solle mal den Free-AV herunterladen und diesen installieren. Zum einschaltproblem konnte ich noch nichts sagen, empfahl Ihr jedoch, sie solle das einfach mal beobachten und versuchen herauszufinden ob es eine Regelmässigkeit gibt.
Nun, sie zog von dannen und tat wie geheissen. Es zogen einige Tage ins Land - da sie wie gesagt nur Teilzeit bei uns angestellt ist - aber die Probleme verschwanden nicht. Der Rechner schaltete sich weiterhin munter aus - Blaster war also nicht schuld daran - und manchmal halt auch ein.
Da Sie meine Anweisungen jedoch genau befolgte - Ja, auch solche Frauen gibt es! - stellte Sie fest, dass der Rechner immer dann eingeschaltet wurde, wenn die Nummer des dortigen ISDN Anschlusses angerufen wurde.
Nun war ich mir ziemlich sicher, die Ursache des zweiten Problemes zu kennen. Wakeup on Ring (oder so ähnlich).
Jedenfalls wollte ich nicht, dass Sie selber im BIOS rumpfuschen musste, daher anerbot ich Ihr den Rechner mal genauer unter die Lupe zu nehmen, wenn Sie ihn bringen würde.
Gesagt, getan. An Ihrem nächsten Arbeitstag brachte Sie den Rechner mit.
Es war ein Top Moderner Fujitsu-Siemens Rechner. Und das Ding war trotz eines P4 einfach nur leise. Respekt, die Designer hatten sich anscheinend wirklich mühe gegeben und gute Hardware verbaut. Das kannt ich so eigentlich gar nicht ;-)
Jedenfalls ging ich als erstes in's BIOS und siehe da, es war tatsächlich ein Wake on Ring aktiviert. Option deaktiviert, ein Problem weniger.
Dann liess ich die Kiste booten und ein relativ jungfräuliches Windows XP mit meinem empfohlenen AVI blickte mir entgegen. Sofort überprüfte ich die Energieverwaltung, doch da war alles deaktiviert.
Nichts deutete also darauf hin warum der Rechner sich einfach ausschaltete. Ich begann also, das Ding in unser Testnetz zu stecken und wollte grad seine IP ändern, als das Gerät einfach ausschaltete.
Hmm... Rechner eingeschaltet, Scandisk durchratten lassen, Windows starten lassen, Boom. Rechner schaltete sich wieder aus. Diesmal ohne, dass ich irgendwas getan hätte...
Ob da wohl das Netzteil Futsch ist? Schnell den Multimeter und einen Schraubenzieher hervorgekramt, Seitendeckel entfernt und da blickte ich auf die Ursache des Problems...
Das Stromkabel des CPU Lüfters war nicht angeschlossen. Darum war der Rechner auch so verdammt leise. Die Idioten von Fujitsu hatten das wohl einfach vergessen! Pha!
Ich rief die Sekretärin zu mir und wollte grad über die schlechte QM von Fujitsu herziehen, als Sie meinte...
"Ja, das muss mein Mann gewesen sein. Ihn hat der Krach des Lüfters so gestört, da hat er den Rechner aufgemacht und einfach das Kabel entfernt. Ich habe ihm gesagt, er solle das lassen, weil das bestimmt aus einem guten Grund angeschlossen ist. Er meinte jedoch nur, dass er sich mit sowas auskenne und dass der alte Rechner (der 486er!) das ja auch nicht gebraucht hat. Die haben das nur wegen der Gewährleistung eingebaut, damit niemand Fujitsu die Schuld geben kann, wenn im Sommer mal das Ding abraucht."
Ich sage es nochmals... hätte er besser auf seine Frau gehört :-)
Glück im Unglück... Da die CPU neueren Datums war, hat der eingebaute Ueberhitzungsschutz einwandfrei funktioniert. Der Rechner tut seither seinen vorgesehenen Dienst und hat sich auch nie mehr einfach ein- oder ausgeschaltet...
Eintrag vom 2005-11-19
Ein Freund arbeitete als Leiharbeiter (Konstrukteur) für eine rennommierte Firma die Hightech Sitzgelegenheiten (z.B. Flugzeugsitze) herstellte. Die hatten für die CAD Arbeitsplätze natürlich ein besonders Leistungsfähiges Netzwerk mit einer IBM Großrechenmaschine als Herzstück.
Eines Montags kam er ins Büro, das aber menschenleer war. Irritiert schaute er durch das Büro, bis er schließlich einen einzelnen Mitarbeiter antraf. Der erzählte ihm, daß die gesamte Rechenanlage ausgefallen sei und mein Freund sich daher einen schönen Tag machen könne. Die Kollegen seien auch schon in der Stadt unterwegs.
Was war passiert? Es war dem Servicetechniker von IBM aufgefallen, daß dieser Rechner regelmäßig zu warm wurde und hatte das den IT Technikern des Büros weitergegeben. Als Abhilfe wurde ein Klimaschrank (sündhaft teuer)für den IBM Großrechner bestellt, vor dem Wochenende geliefert und auch sogleich installiert. Im Prinzip ein Gerät wie ein Getränkekühlschrank im Geschäft. Der Innenraum wird gekühlt, auf der Rückseite des Gerätes befindet sich der Verflüssiger, die dünnen schwarzen Rohre wo die Wärme abgegeben wird.
Am Montag Früh hatte es in diesem Raum an die 70 Grad, sämtliche Rechner in diesem Raum waren ausgefallen und sogar einige Festplatten den Hitzetod gestorben. Einzig der IBM Großrechner im Klimaschrank lief noch. Allerdings hatte er mehr Temperatur abbekommen als er maximal durfte, und damit war die Ausfallsgarantie von IBM für diesen Rechner auch dahin. Dieses Gerät mußte also auch durch ein Neues ersetzt werden.
Was war passiert? Nun, der Raum war eine fensterlose Kammer mitten im Gebäude und ja bekanntermaßen vorher schon zu warm. Und selbst der teuerste Klimaschrank kann die dem Innenraum entzogene Wärme nicht durch die Steckdose ableiten. Der Schrank hatte also bei seinen Bemühungen seinen Innenraum auf der geforderten Temperatur zu halten den Computerraum aufgeheizt. Teurer Spaß...
Eintrag vom 2006-01-20
Ruft ein aufgelöster User bei mir an und fragt:
Ich hab mir gerade etwas übersichert können Sie mir die
Datei wieder wiederherstellen.
Auf meine Frage : Was meinen Sie mit übersichert,
haben Sie die Datei überschrieben.
Meint der User: Ja
Eintrag vom 2006-04-06
Ich kann berichten, daß ... ich mal bei der T-Online Hotline anrufen musste, da sich beim Versuch der Einwahl ins Netzt die Meldung von der T-Onlinesoftware kam es seien keine DFÜ-Treibe installiert. Konnte eigentlich garnicht sein, da es bisher immer funktioniert hatte und in der letzten Zeit auch nichts passiert ist was die irgenwie hätte beeinflussen können. Also ruf ich da an. I: Ich hab da n Problem mit der Einwahl ... (schilder den Kram) S:OK sehn sie ma da und da nach (er bestand drauf obwohl ich ihm sagte, dass das schon getan hatte)... hm anscheinend sind die Treiber wohl weg. ---als ob ich das nciht schon selbst gemerkt hätte, also birng ihc jetzt mein eigentliches Anliegen hervor I: Können sie mir sagen wo ich die am besten herbekomme?? S: Ja also am besten laden sie sich die aus dem Internet runter. I: AAARRRRGGGHHHH
Eintrag vom 2006-04-11
Ort: IT-Abteilung einer Handelskette.
Situation: Mitarbeiterin einer Filiale ruft an, weil ihr Computer "nicht funktioniert".
Support: "Was erscheint denn auf dem Monitor?"
Mitarbeiterin: "So eine Fette Henne!!!"
(die Firma hat überall Linux, gemeint war der Pinguin, der beim Starten angezeigt wird, wenn man Kernel-Frambuffer aktiviert hat)
Im weiteren war das Telefonat aber produktiv, das Vorlesen der letzen paar dargestellten Text-Zeilen ergab, dass die Festplatte abgeraucht war.
Eintrag vom 2006-04-26
In einem grossen Zentralisierungsprojekt war ich für die Unterstützung der Entwickler bei der Portierung der Anwendungen auf Terminal Server zuständig. In dieser Funktion erhielt ich den Anruf eines dieser Entwickler:
Er:"Ich habe hier ein Problem mit der Anwendung XYZ. Ich bekomme sie auf dem Terminal Server nicht zum Laufen."
Ich:"Was haben sie denn alles versucht?"
Er:"Ich habe mir den Quellcode angeschaut und da gibt es eine Variable a. Was macht die denn?"
Ich:"Woher soll ich wissen was Sie in Ihrem Programm mit den einzelnen Variablen machen?"
Er:"Ich habe gedacht Sie könnten das im Terminal Server nachschauen."
Eintrag vom 2006-07-31
Ich hatte vor einigen Jahren in einem Computerfachgeschäft gearbeitet und eines Tages mal einen Komplett-PC (die wurden immer von uns individuel zusammengebaut) an einen Kunden verkauft. Ein paar Tage später kam ein Anruf (aus Erinnerung zusammengeschrieben):
Kunde: Hallo. Meine Tastatur ist kaputt.
Ich: Aha, was ist den kaputt?
Kunde: Da fehlt etwas.
Ich: Wie da fehlt etwas?
Kunde: Na da fehlt eine Taste.
Wupps...., dachte ich mir. Den PC hat der vor ein paar Tagen gekauft und merkt erst jetzt, dass eine Taste fehlt? Na gut, vielleicht kam er nicht eher zum auspacken.
Ich: Was fehlt denn für eine Taste? Wenn da war kaputt ist, dann wird es natürlich ausgetauscht.
Kunde: Es fehlt die any key - Taste.
Nochmal wupps ...
Das war der Hammer. Ich habe für einen Moment überlegt, ob ich dem Kunde helfe, oder ob ich ihn nun komplett verarsche, denn so kam ich mir vor. Gutmütig wie ich bin, habe ich mich für das Helfen entschieden.
Ich: Was machen sie denn gerade?
Kunde: Ich installiere ein Programm.
Ich: Aha. Und da steht nun auf dem Bildschirm etwas? Etwas mit any key?
Kunde: Ja.
Ich: Das ist der Hinweis, eine Taste zu drücken. Da steht doch bestimmt noch ein ...to continue... dahinter?
Kunde: Ja.
Ich: Das bedeutet auf Deutsch, man soll irgendeine Taste drücken, damit die Installation weiter macht. Egal welche Taste.
Stille ...
Ich hörte förmlich, wie die Rädchen im Kopf den Kunde arbeiteten. Dann stotterte er ein "Achso..., ok...., danke." und legte auf.
Das Üble an der Geschichte ist, dies gibt es als Witz. Und diesen Witz habe ich einige Tage vorher meinem Kollegen erzählt, der zu diesem Zeitpunkt leider Kunden im Laden bedienen mußte. Dadurch konnte er das Gespräch nicht mithören.
Eine Bekannte von mir hat selbst das Motherboard bei ihrem Computer getauscht, er ist aber nachher nicht gegangen. Also bin ich zu ihr gefahren. Der Rechner macht keinen Muks. Alle Kabel kontrolliert, nichts gefunden. Durch zufall nehme ich den Kühlkörper für den Prozessor ab, und auf was schaue ich, auf den LEEREN Steckplatz. Auf dem zum glück nicht entsorgten alten Motherboard fand sich dann der Prozessor. Nach Umbau alles OK.
Eintrag vom 2006-10-10
ich hätte es niemanden geglaubt, aber es ist mir gerade selbst passiert(vor exakt 7 Minuten, zuerst durften die Kollegen lachen ;)
Anruf einer Dame, die nicht ins Inet kommt:
Sie: "...kommt eine Fehlermeldung und das Passwortfeld ist auch leer."
Ich: "Sitzen sie gerade vor dem Rechner?"
Das ist nicht immer gewährleistet ;-)
Sie: "Ja"
Ich: "Klicken Sie mal doppelt auf Arbeitsplatz"
Sie: "Da ist noch die Fehlermeldung, was soll ich damit machen?"
Ich: "Haben Sie ausser der Fehlermeldung noch was anderes geöffnet?"
Sie: "Nur Outlook"
Ich: "Dann schliessen Sie doch erstmal alle Fenster, dann haben wir mehr Platz"
-- ihr werdet es ahnen--
Sie: "ok"
-- Höhrer wird weggelegt, Schritte, Schliessendes Fenster Geräusch ---
Ich: --WTF??-- *sprachlos*
Sie: Höhrer hoch:"Und jetzt?"
Ich: *sprachlos*
Sie: "Hallo?!!"
Ich: "Ja. Ähhh... Sie haben doch jetzt nicht tatsächlich das Fenster zugemacht, oder?"
Sie: "ähm..."
--man höhrte förmlich einen Groschen fallen--
Sie: "Ja, das war so laut hier. Draussen ist eine Baustelle. Ich habe Sie gar nicht verstanden."
-- Na klar....
Eintrag vom 2006-12-14
Ich kann berichten, daß ...nicht alle EDV-Leute ihren Job verstehen. In meiner Firma wurde ein Nadeldrucker fuer den Lieferscheindruck ersetzt. Als der Nadeldrucker aufgestellt war, rannte der zuständige EDV-Typ durch die Firma und fragte, ob jemand weiss, welcher Typ von Strichcode auf die Lieferscheine gedruckt wird.
Eintrag vom 2006-12-14
Der gleiche "Experte" hatte schließlich herausgefunden, welcher Typ von Strichcode auf die Lieferscheine gehört. Um herauszufinden, ob der Code auch wirklich lesbar ist, machte er auf seinem Spitzen-LASERDRUCKER einen Probeausdruck, der dann auch hervorragend lesbar war. Den Unterschied zwischen der Druckqualität eines Nadeldruckers und eines Laserdruckers schien er nicht zu kennnen...
Eintrag vom 2007-01-19
Ich kann berichten, daß ...
nicht alle Leute die hier was eintragen, viel Ahnung haben.
Z.B. den Eintrag vor diesen vom 2006-12-14.
Eigentlich sind Nadeldrucker nicht sonderlich geeignet für Strichcode. Deswegen ist die Frage eines "Experten" nach der Art des Strichcode ziemlich gerechtfertigt.
Es gibt eine Menge verschiedener Strichcodes.
(s. http://de.wikipedia.org/wiki/Strichcode )
Um dann anschließend erstmal die Korrektheit des Codes mit einen Probeausdruck eines Laserdruckers zu prüfen, ist nicht verkehrt.
Der Poster dieser Einträge hätte ja den "Experten" mal einfach fragen können, vielleicht hätte er sich die Mühe gegeben und den Fragenden die Sache aufklären können. Ich kann ja jetzt auch nur mutmaßen.
Eintrag vom 2007-05-19
Ich kann berichten, daß ... ich vor wenigen Wochen bei der Installation der Therapieplanungs-SW beim Leiter der Therapieabteilung einer Klinik in Wiesbaden darauf hingewiesen wurde, dass der der Drucker "in letzter Zeit beim Ausdruck immer so komische Geräusche macht und das Papier nicht mehr gerade einzieht".
Ich schalte den Drucker ein, schick ne Testseite und - es rattert. Erstmal denk ich, dass da irgendwas an den Zahnrädern ist. Alle Klappen geöffnet, nichts gefunden. Dann mal von oben in den Papierschacht gelinst und siehe da, es blitzt und blinkt mir was entgegen. Ein Schlüssel! Hat sich wohl von nem Schlüsselbund gelöst.
(Zur Info: Papierfach oben, wird regelmäßig als Schlüsselbund- und Aktenablage verwendet)
Eintrag vom 2007-10-08
Ich kann berichten, daß ... ein herstellungsfehler: als ich noch ganz jung war, habe ich den 220 zu 130volt schalter hinten an meinem 2086er mal auf 130 geschaltet.
natürlich ist dann die sicherung durchgebrannt. das war so eine kleine stabsicherung, soweit alles ok. ich also zu meinem informatiker-onkel, ob er mir die auswechseln kann. kein problem, sicherung geholt und alles, und dann haben wir gemerkt, dass die angelötet war! also bitte, eine sicherung anzulöten, das geht doch nicht. also haben wir das teil weggemacht und einen halter eingebaut. leider war da nicht genug platz, wir mussten einen kleinen schlitz ins gehäuse reinschneiden um das motherboard wieder richtig reinzubekommen.
also bitte liebe hersteller, sicherungen sollte man austauschen können....naja der dau war dann wohl zwar ich aber es gibt ja auch den dah (dümmster anzunehmender hersteller..)
Eintrag vom 2007-10-29
Zu Zeiten von 20 - 40 MB Festplatten: Kommt ein Kollege zu mir, er hätte versucht, seine Festplatte zu reparieren, aber sie läuft jetzt gar nicht mehr. Aus die Frage, was den los gewesen sei, kommt die Antwort: Die Platte hätte komische geräusche gemacht, da hätte er einen Experten (!) geholt (Sohn von einem Computerhändler!!) der habe ihm gesagt, man müsse die Platte ölen (!!!). Das haben die beiden dann auch gemacht (!!!!).
Eintrag vom 2008-04-17
Ich kann berichten, daß ...
ich während meiner Tätigkeit als Supporter für das Netzwerk in einem Studentenwohnheim viel gesehen habe.
Den Vogel schoß aber eine junge Dame ab, die mich auf dem Flur überraschte und mich gleich mit den Worten: "mein Internet geht nicht" zur arbeit zwang.
Ich überprüfte die Interneteinstellungen und schrieb mir die MAC-Adresse noch einmal zur Überprüfung auf. Dann viel mein Blick nach der Verkabelung auf ein komisch aussehendes Netzwerkkabel am Rechner.
Es handelte sich hierbei um ein USB-Kabel, welches passgenau in die Dose gesteckt war. Die andere Seite wurde genau so auf den Tisch die Netzwerkbuchse ihres Laptops gelegt, dass das Kabel nicht heraus rutschte. Auf die Frage, ob sie mich ärgern wolle meinte sie, sie hätte auch noch ein graues Kabel und drückte mir ein Modemkabel in die Hand.
Ich erlöste sie von ihrem Leiden, indem ich ihr ein Patchkabel schenkte.
Eintrag vom 2008-04-18
Ich kann berichten, daß ... mein Nachbar regelmäßig mit der Bitte um Aktualisierung von Free AV zu mir kommt. Er sagt dann immer "Wir müssen mal wieder meine Viren aktualisieren" xD
Eintrag vom 2009-03-13
Ich kann berichten, daß ...
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Status: geöffnet - bitte beachten!
Auftragstext: Eingangsbestätigung zur Problemmeldung bzw. Anfrage
Das am 20.02.2009 14:22:11 gemeldete Problem:
FA->>xxxxxx<<: (Laptop: sonstiges)
mit folgendem Auftragstext:
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Herr >>Xxxx<<, >>Yxxxx<<, Prof. (Tel.: >>zzzz<<, >>Ort<<, 2. OG, Zi um Ecke bei Prof. >>Zzzz<<) meldet:
- Sein Laptop (ebenso wie vom Typ/Modell gleiches Gerät von Prof. Schiefke übernommen) stürzt bei Arbeit mit Word im "Flugzeug" (WLAN Aus) stets mit schwerem Systemfehler und Bluescreen ab. Im Zug tritt Problem nur sporadisch auf.
- Zu Hause und im Klinikum tritt das Problem (WLAN Aus oder Ein) überhaupt nicht auf!
Gerät: Lifebook FSC S7020 Secure ED, aktiviert 23,02.2006, aktuell nicht am Datennetz, Anlage >>xxxxxx<<.
Bitte Service-Anfrage bei FSC machen sowie Geräte mit und ohne Docking-Station formal testen.
Laptop: sonstiges
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Anrufer: >>Xxxxx<<, >>Yyyy<<, Prof.
Telefon: >>zzzz<<
E-Mail: >>Yyyy.Xxxx@zzz-zzz
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Auftragsobjekt: >>PC-Name Anlage Inv.-Nr.<< ist bei uns unter der Auftragsnummer: FA-xxxxxx registriert.
Bei Rückfragen zum Auftrag stehen wir Ihnen unter unten genannter Telefonnummer gern zur Verfügung.
Bitte geben Sie dazu die o. g. Auftragsnummer an.
Mit freundlichen Grüßen
>>Telefonhotline, Helpdesk<<
UHD
Telefon: >>xxx<<
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... ohne Worte. Aber ein Flug wurde mir nicht bezahlt.
Prof. will warscheinlich neues Notebook.
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