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Als Tor-Benutzer hat man es im IRC gelegentlich schwer. Viele Admins sperren ihre Dienste und lassen Tor nicht zu. Freenode ging früher einen anderen Weg. Sie boten versteckte Services (hidden services) an. Über diese konnte man anonym chatten. Doch hier gab es offensichtlich viel Missbrauch und die Dienste blieben über lange Zeiträume abgeschalten. Vor kurzem wechselte das Projekt auf einen neuen IRC-Server und nun kündigen sie, dass man Freenode mit Tor und SASL benutzen kann. In dem Blogposting gibt es Anleitungen für mIRC und irssi. Ich hoffe, dass es im Wiki des Tor-Projektes bald weitere Benutzungshinweise für andere Software gibt. Mein Lieblingschatprogramm weechat unterstützt ab der Version 0.3.2 SASL. Dort müssen die Optionen irc.server_default.sasl_mechanism, irc.server_default.sasl_username und irc.server_default.sasl_password gesetzt sein. Viel Spass beim Chatten über Tor!
Tor auf dem Nokia N900Im Tor-Blog ist zu lesen, dass Tor nun auch auf dem Nokia N900 (Maemo) läuft. Derzeit zwar noch experimentell aber immerhin. Falls du ein N900 hast, lies dir die Anweisungen durch und freue dich über Tor auf deinem Telefon. Für Freunde des Radios gibt es das Chumby One und auch hier kannst du ein Tor laufen lassen.
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Im Tor-Blog ist zu lesen, dass Tor nun auch auf dem Nokia N900 (Maemo) läuft. Derzeit zwar noch experimentell aber immerhin. Falls du ein N900 hast, lies dir die Anweisungen durch und freue dich über Tor auf deinem Telefon. Für Freunde des Radios gibt es das Chumby One und auch hier kannst du ein Tor laufen lassen.
Monday, December 28. 2009Erster Tag des 26C3![]() Der erste Tag des 26C3 liegt hinter mir und er war sehr
intensiv. Wir kamen gegen Mittag in Berlin an, vor dem bcc stand
bereist eine Schlange und als ich reinkam, hörte ich, dass alle
Tickets ausverkauft waren. Glücklicherweise brauchte ich als
Vortragender keine Tickets. Direkt nach der Keynote von Frank begann mein Vortrag. Ursprünglich rechnete ich mich etwa 200 Besuchern. Umso erschrockener war ich als sich nach meinen Berechnungen knapp 1000 Leute im Saal einfanden. Entsprechend nervös begann ich. Jedoch legte sich die erste Nervosität schnell und ich konnte die geplanten Punkte rüberbringen. Das Maskottchen von der Stoppseite der Vereinigten Arabischen Emirate fand ebenso Gefallen. Insgesamt war der Vortrag aus meiner Sicht gut gelungen und die Kommentare der Zuhörer bestätigten den Eindruck. Der Vortrag zu Wikileaks war für mich dann der Highlight des Tages. Nach einer Einführung zum Projekt stellten die Macher dann die spektakuläre Idee vor. Island wurde in der Vergangenheit sehr stark von der Finanzkrise gebeutelt und bei deren Kaupthing-Bank fand geradezu eine Plünderung statt. Wikileaks sorgte dafür, dass die daran beteiligten Firmen veröffentlicht wurden. Die Einwohner des Landes waren extrem dnkbar dafür und haben keine Lust mehr auf diverse Finanzhaie. Stattdessen hat sich die Regierung den Plänen der Wikileaks-Macher angeschlossen, aus Island ein Offshore-Information-Center ähnlich den Offshore-Finanz-Centern zu machen. Das heißt, die Legislative werden demnächst ein Gesetz einbringen, die Pressefreiheit, Informantenschutz und Recht auf Anonymität garantieren. Weiterhin bietet das Land die Ressourcen, um Datencenter zu betreiben. Wenn das klappt, wäre das ein großer Schritt in die richtige Richtung. Wikileaks bittet daher um Unterstützung. Entweder sollen Interessierte direkt mit nach Island kommen, um die Abgeordneten zu überzeugen oder man kann auch vom Festland aus über die Pläne berichten. Ich bin sehr gespannt, ob das klappt. Roger Dingledine vom Tor-Projekt erzählte ebenfalls ein wenig über Zensur und wie Tor mit den Brückenservern bei der Umgehung hilft. Für mich brachte der Vortrag wenig neues. Aber es ist immer wieder schön, die Personen vom Projekt zu treffen und ein paar Worte zu wechseln. Grundsätzlich verbrachte ich große Teile des Tages mit Gesprächen, dem Austausch von Ideen und ähnlichen. Gegen zwei Uhr war der Tag zu Ende und mit Vorfreude auf die weiteren Tage ging es dann ins Bett.
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Der erste Tag des 26C3 liegt hinter mir und er war sehr intensiv. Wir kamen gegen Mittag in Berlin an, vor dem bcc stand bereist eine Schlange und als ich reinkam, hörte ich, dass alle Tickets ausverkauft waren. Glücklicherweise brauchte ich als Vortragender keine Tickets. Direkt nach der Keynote von Frank begann mein Vortrag. Ursprünglich rechnete ich mich etwa 200 Besuchern. Umso erschrockener war ich als sich nach meinen Berechnungen knapp 1000 Leute im Saal einfanden. Entsprechend nervös begann ich. Jedoch legte sich die erste Nervosität schnell und ich konnte die geplanten Punkte rüberbringen. Das Maskottchen von der Stoppseite der Vereinigten Arabischen Emirate fand ebenso Gefallen. Insgesamt war der Vortrag aus meiner Sicht gut gelungen und die Kommentare der Zuhörer bestätigten den Eindruck. Der Vortrag zu Wikileaks war für mich dann der Highlight des Tages. Nach einer Einführung zum Projekt stellten die Macher dann die spektakul
Wednesday, November 11. 2009Tor win in GermanyKürzlich errang der Tor-Betreiber Theodor Reppe einen Sieg vor Gericht. Die deutsche Pressemitteilung enthält alle Details. Kürzlich wurde auch um eine englische Version gebeten. Auf der Tor-Mailingliste erschien eine Übersetzung und mit Theodors Erlaubis stelle ich die hier ebenfalls online.
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Kürzlich errang der Tor-Betreiber Theodor Reppe einen Sieg vor Gericht. Die deutsche Pressemitteilung enthält alle Details. Kürzlich wurde auch um eine englische Version gebeten. Auf der Tor-Mailingliste erschien eine Übersetzung und mit Theodors Erlaubis stelle ich die hier ebenfalls online. Today, the Local Court of Jena, Hall 1, held a criminal trial against the domain owner of wikileaks.de, Theodore Reppe. The criminal charges were computer fraud - Reppe was accused of posting false information on the Internet and thereby causing damages amounting to 38.55 euros. The only evidence: An IP address that led to Reppe’s customer data. After the opening statement, defense attorney Norman Lenz read out comments and other statements from Reppe that the court and prosecutor had to see that Reppe was not the culprit. In fact, it turned out that the Tor server operated by Reppe had been misused by someone else. The question ensued between the court and defense as to whe
Monday, October 26. 2009Slowakei will Anonymisierer verbietenIn Deutschland diskutieren diverse Leute, ob das Gesetz zur Vorratsdatenspeicherung Anonymisierer verbietet. Die Slowakei geht da gleich richtig ran. Wer nämlich einen Service betreibt, der die Verfolgung von Internetnutzern schwierig oder unmöglich macht, soll bestraft werden. Es sind Strafen bis zu 33.000 Euro möglich. Den Grund kennen wir natürlich. Kinderpornografie, Terrorismus und Finanzbetrügereien. Eine RTF-Datei mit allen Details findet ihr bei ICTLaw. Spricht jemand gut Slowakisch, um alle Details klären zu können? Ich fand sonst leider keine weiteren Quellen dazu im Netz. via Tor-Mailingliste
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In Deutschland diskutieren diverse Leute, ob das Gesetz zur Vorratsdatenspeicherung Anonymisierer verbietet. Die Slowakei geht da gleich richtig ran. Wer nämlich einen Service betreibt, der die Verfolgung von Internetnutzern schwierig oder unmöglich macht, soll bestraft werden. Es sind Strafen bis zu 33.000 Euro möglich. Den Grund kennen wir natürlich. Kinderpornografie, Terrorismus und Finanzbetrügereien. Eine RTF-Datei mit allen Details findet ihr bei ICTLaw. Spricht jemand gut Slowakisch, um alle Details klären zu können? Ich fand sonst leider keine weiteren Quellen dazu im Netz. via Tor-Mailingliste
Tuesday, September 8. 2009Man in the Middle selbst erlebenDie Anonymisierungssoftware Tor bietet neben vielen nützlichen Anwendungen auch Risiken in sich. In der Vergangenheit haben diverse Leute versucht, Passwörter anderer Nutzer auszulesen oder sonst an geheime Informationen zu kommen. Heute stieß ich beim Surfen auf einen Exit-Knoten, der falsche SSL-Zertifikate präsentiert. Damit ließe sich die sonst geschützte Kommunikation von dritter Seite mitlesen, ohne das man selbst etwas davon merkt. Der Knoten trägt den Namen Wenn du selbst mal in den Genuss kommen willst, kannst du folgendes probieren. Allerdings solltest du wissen, was du tust und auf keinen Fall schützenswerte Daten über die Leitung schicken!
Das Beispiel zeigt mal wieder, dass man beim Surfen im Web immer die Augen und das Gehirn offen halten sollte.
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Die Anonymisierungssoftware Tor bietet neben vielen nützlichen Anwendungen auch Risiken in sich. In der Vergangenheit haben diverse Leute versucht, Passwörter anderer Nutzer auszulesen oder sonst an geheime Informationen zu kommen. Heute stieß ich beim Surfen auf einen Exit-Knoten, der falsche SSL-Zertifikate präsentiert. Damit ließe sich die sonst geschützte Kommunikation von dritter Seite mitlesen, ohne das man selbst etwas davon merkt. Der Knoten trägt den Namen JustANode mit der IP-Adresse 89.138.155.193 und läuft unter Windows XP. Offensichtlich läuft dort das Finjan Secure Web Gateway, welches sich für Active Real-Time Content Inspection rühmt. Ich hoffe, der Knoten bekommt schnellstens ein BadExit-Flag. Das schützt andere Tor-Nutzer davor, diesen zufällig zu nutzen. Wenn du selbst mal in den Genuss kommen willst, kannst du folgendes probieren. Allerdings solltest du wissen, was du tust und auf keinen Fall schützenswerte Daten über die Leitung schicken! S
Friday, August 28. 2009Tor-Browser-Paket für GNU/LinuxJacob Appelbaum hat das Tor-Browser-Paket weiter entwickelt. Bisher war das ein Paket für Microsoft Windows, welches Tor, Vidalia, Polipo und Torbutton (und auch das Chatprogramm Pidgin) enthält. Das Paket lässt sich auf einen USB-Stick speichern und auf einem beliebigen Rechner ohne Installation starten. Jake hat das Paket für GNU/Linux (im speziellen Fall zunächst nur Debian) weiterentwickelt und bittet um ausführliche Tests. Falls du also Lust hast, kannst du das Paket von Jakes Seite runterladen. Wenn das passiert ist, kannst du es entpacken und kannst es starten. Weiterhin kannst du es auch direkt aus dem SVN auschecken und bauen: svn co https://tor-svn.freehaven.net/svn/torbrowser/trunk/ cd build-scripts time make -f Makefile.linux build-all-binaries time make -f Makefile.linux all-compressed-bundles Bitte testet fleißig und gebt Rückmeldungen an das Projekt.
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Jacob Appelbaum hat das Tor-Browser-Paket weiter entwickelt. Bisher war das ein Paket für Microsoft Windows, welches Tor, Vidalia, Polipo und Torbutton (und auch das Chatprogramm Pidgin) enthält. Das Paket lässt sich auf einen USB-Stick speichern und auf einem beliebigen Rechner ohne Installation starten. Jake hat das Paket für GNU/Linux (im speziellen Fall zunächst nur Debian) weiterentwickelt und bittet um ausführliche Tests. Falls du also Lust hast, kannst du das Paket von Jakes Seite runterladen. Wenn das passiert ist, kannst du es entpacken und kannst es starten. Weiterhin kannst du es auch direkt aus dem SVN auschecken und bauen: svn co https://tor-svn.freehaven.net/svn/torbrowser/trunk/ cd build-scripts time make -f Makefile.linux build-all-binaries time make -f Makefile.linux all-compressed-bundles Bitte testet fleißig und gebt Rückmeldungen an das Projekt.
Sunday, July 12. 2009Tor-Server außerhalb der USA und EU?Das Tor-Projekt sucht derzeit eine Möglichkeit, für einen Verzeichnisserver außerhalb der USA und Europa. Diese Server sind nicht solche, die Verkehr für andere Nutzer weiterleiten, sondern sie stellen die Informationen zum Tor-Netzwerk zur Verfügung. Das heißt, hier bekommt euer Client die Informationen, welche Tor-Server es gibt, wie er diese nutzen kann etc. Ein Verzeichnisserver sollte eine stabile Anbindung an das Netz haben und pro Monat bis zu vier Terabyte Traffic aushalten. Falls jemand solch eine Möglichkeit kennt, so hinterlasse er hier oder beim Beitrag im Tor-Blog einen Kommentar.
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Das Tor-Projekt sucht derzeit eine Möglichkeit, für einen Verzeichnisserver außerhalb der USA und Europa. Diese Server sind nicht solche, die Verkehr für andere Nutzer weiterleiten, sondern sie stellen die Informationen zum Tor-Netzwerk zur Verfügung. Das heißt, hier bekommt euer Client die Informationen, welche Tor-Server es gibt, wie er diese nutzen kann etc. Ein Verzeichnisserver sollte eine stabile Anbindung an das Netz haben und pro Monat bis zu vier Terabyte Traffic aushalten. Falls jemand solch eine Möglichkeit kennt, so hinterlasse er hier oder beim Beitrag im Tor-Blog einen Kommentar.
Monday, June 29. 2009Einen Tor-Knoten sicher betreibenIch habe hin und wieder mit Mitmenschen Kontakt, die gern einen Tor-Server betreiben wollen, sich aber wegen eventueller unangenehmer Kontakte zu Strafverfolger nicht trauen. Das Tor-Projekt hat nun kürzlich ein Blogposting verfasst, indem der Autor Mike Perry einige Vorschläge macht, wie man etwas mehr Sicherheit erlangen kann. Über die Jahre hat wenig bis keinen Ärger damit gehabt. Ich habe diese Hinweise unten mal übersetzt und ein wenig kommentiert. Vielleicht hilft das einem heutigen oder zukünftigen Betreiber eines Tor-Knotens.
Ich hoffe, diese Hinweise helfen dir, deinen Tor-Knoten sicherer zu betreiben. Wenn du Fragen oder Hinweise hast, kannst du unten gern einen Kommentar hinterlassen.
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Ich habe hin und wieder mit Mitmenschen Kontakt, die gern einen Tor-Server betreiben wollen, sich aber wegen eventueller unangenehmer Kontakte zu Strafverfolger nicht trauen. Das Tor-Projekt hat nun kürzlich ein Blogposting verfasst, indem der Autor Mike Perry einige Vorschläge macht, wie man etwas mehr Sicherheit erlangen kann. Über die Jahre hat wenig bis keinen Ärger damit gehabt. Ich habe diese Hinweise unten mal übersetzt und ein wenig kommentiert. Vielleicht hilft das einem heutigen oder zukünftigen Betreiber eines Tor-Knotens. Informiere deinen Provider Für Mike ist das gleichzeitig der wichtigste Punkt. Das heißt, bevor du deinen Tor-Knoten aufsetzt, solltest du dich mit deinem Provider in Verbindung setzen. Erkläre ihm, was du vorhast, was Tor ist und auch welchen Nutzer er den Leuten bringt. Gerade momentan bietet sich das Beispiel Iran zur Erklärung der Vorteile für die Menschen gut an. Falls du dir unsicher bist, welchen Prov
Wednesday, March 25. 2009Hausdurchsuchung bei Eigentümer von wikileaks.deMit welchem Argument wird seit Jahren das Recht auf freie Meinungsäußerung eingeschränkt? Richtig, wie auch in der aktuellen Diskussion, ist es Kinderpornographie. Seit mittlerweile fünfzehn Jahren beobachte ich immer wieder das gleiche Schema. Das erste Mal fiel es mir im Fall des ersten Remailers, anon.penet.fi, auf. Der Betreiber Julf Helsingius stand damals auf der Titelseite des Observer und ihm wurde vorgeworfen für 90% der Kinderpornographie im Internet verantwortlich zu sein (Ich habe den Fall detailliert in meinem Buch “Anonym im Netz” beschrieben.). In den letzten Jahren kamen dann Betreiber von Tor-Servern, der Bundestagsabgeordnete Jörg Tauss und seit heute auch Besitzer von simplen Domainnamen hinzu. Im aktuellen Fall bekam der Besitzer der Domain wikileaks.de Besuch von der
Polizei. Seine Wohnungen in Dresden und Jena wurden von mehreren
Beamten durchsucht und Computer beschlagnahmt. Was genau war das
Vergehen? Ich versuchte auf diese Frage heute bei der Polizei in Jena
sowie bei der Staatsanwaltschaft Dresden eine Antwort zu erhalten. Im
Protokoll
steht nur etwas von Doch inwieweit ist das ein Erfolg oder überhaupt ein sinnvoller Ansatz im Kampf gegen Kinderpornographie? Es wird ohne Aussicht auf irgendeinen Erfolg und aus meiner Sicht ohne begründeten Verdacht gegen eine Zivilperson vorgegangen. Und zwar gegen jemanden, der sich aktiv für freie Meinungsäußerung einsetzt:
Kinderpornographie wird man hier eher nicht finden. Vielmehr dient solch eine Aktion eher der Einschüchterung, wie bereits in den oben angesprochenen Fällen der Betreiber von Tor-Servern. Außerdem stellt sich mir die Frage nach der Rechtmäßigkeit der kompletten Aktion. Das Bundesverfassungsgericht hat sich 2005 in einer Entscheidung gegen das Vorgehen mit der Begründung “Gefahr im Verzug” ausgesprochen bzw. sehr starke Schranken angelegt. Andererseits scheint es in Dresden wiederum einen ordentlichen Beschluss einer Richterin gegeben zu haben. Weiterhin ist der Pressemitteilung zu entnehmen, dass trotz Nachfragen des Betroffenen keine Zeugen benannt wurden, dass es keine Aufklärung gab etc. Ich hoffe, Theodor findet einen guten Anwalt, der sich dieser Sachen annimmt und dies aufklärt. Ein sinnvoller Ansatz ist aus meiner Sicht, direkt gegen diese Seiten vorzugehen. Gerade anhand der publizierten Filterlisten versuchte die Organisation Carechild, die Seiten aus dem Netz zu entfernen. Sehr viele der Provider sperrten die Zugänge der Kunden. Warum also gibt es keine speziellen Abteilungen beim BKA, die dies veranlassen. Weiterhin stehen viele der Server in Deutschland. Somit hätten die Ermittlungsbehörden direkten Zugriff. Aber statt direkter Maßnahmen wirft man lieber wie oben Nebelkerzen oder baut eine Zensurinfrastruktur auf. Speziell die Nachrichten des heutigen Tages hatten es in der Beziehung wirklich in sich. Frau von der Leyen behauptet, die Kinderpornographen würden Millionenbeträge verdienen. Danaben steht die Aussage, dass es einen dramatischen Anstieg gäbe und der Artikel im Spiegel spielt noch ein wenig mit Emotionen. Der Rechtsanwalt Udo Vetter hat seine Erfahrungen mit den Tätern beschrieben. Demnach ist es keinesfalls so, dass viel Geld damit verdient wird. Netzpolitik kommt bei der Betrachtung der Zahlen auf komplett andere Werte. Ich habe das Gefühl, dass hier gezielt gegen Kritiker vorgegangen wird und das die Bekämpfung der wirklichen Verbrechen keineswegs im Vordergrund steht. Der Regierung scheint es um plakative Maßnahmen für den Wahlkampf zu gehen. Die damit ermöglichten Zensurmaßnahmen werden billigend in Kauf genommen. Momentan lächeln viele auf Länder wie China oder Iran herab. Doch wir sind auf dem besten Weg in genau diese Richtung. Daher sollten Umgehungstechniken wir Tor oder I2P gefördert werden, um auch in Zukunft ein freies Internet zu haben. Wie ihr für die Projekte spenden könnt, lest ihr auf den entsprechenden Webseiten: Weitere Artikel dazu:
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Mit welchem Argument wird seit Jahren das Recht auf freie Meinungsäußerung eingeschränkt? Richtig, wie auch in der aktuellen Diskussion, ist es Kinderpornographie. Seit mittlerweile fünfzehn Jahren beobachte ich immer wieder das gleiche Schema. Das erste Mal fiel es mir im Fall des ersten Remailers, anon.penet.fi, auf. Der Betreiber Julf Helsingius stand damals auf der Titelseite des Observer und ihm wurde vorgeworfen für 90% der Kinderpornographie im Internet verantwortlich zu sein (Ich habe den Fall detailliert in meinem Buch “Anonym im Netz” beschrieben.). In den letzten Jahren kamen dann Betreiber von Tor-Servern, der Bundestagsabgeordnete Jörg Tauss und seit heute auch Besitzer von simplen Domainnamen hinzu. Im aktuellen Fall bekam der Besitzer der Domain wikileaks.de Besuch von der Polizei. Seine Wohnungen in Dresden und Jena wurden von mehreren Beamten durchsucht und Computer beschlagnahmt. Was genau war das Vergehen? Ich versuchte auf diese
Wednesday, March 18. 2009I2P und Tor auf der Suche nach SponsorenDas Tor-Projekt hat kürzlich in einer Pressemitteilung bekanntgegeben, dass ein Finanzbedarf von einer Million US-Dollar in den nächsten 12 Monaten besteht. Wer möchte, kann spenden. Die Entwickler von I2P haben die Meldung zum Anlass genommen, eine Kampagne für Spenden zu starten. Damit sollen 100 Dollar eingeworben werden. Die Spendenseite verrät, wie es geht.
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Das Tor-Projekt hat kürzlich in einer Pressemitteilung bekanntgegeben, dass ein Finanzbedarf von einer Million US-Dollar in den nächsten 12 Monaten besteht. Wer möchte, kann spenden. Die Entwickler von I2P haben die Meldung zum Anlass genommen, eine Kampagne für Spenden zu starten. Damit sollen 100 Dollar eingeworben werden. Die Spendenseite verrät, wie es geht.
Sunday, October 19. 2008Webseiten mit einem bestimmten Tor-Server besuchenVor einiger Zeit erreichte mich per E-Mail eine Anfrage. Der Nutzer wollte eine Webseite immer mit einem bestimmten Tor-Server (oder einer kleinen Auswahl von Servern) besuchen. Er fragte, ob und wie das geht. Es geht. Unter Umständen schlägt das fehl. Es könnte sein, dass euer
lokaler Tor-Client nichts mit dem Namen babajaga anfangen kann. Auf der
Torstatus-Seite hat jeder Server noch eine Einzelansicht. Wenn auf
diese klickt, seht ihr relativ weit oben auch den Fingerprint des
Servers. Diesen kopiert ihr und versucht folgenden Aufruf:
Solltet ihr euch länger auf der Webseite aufhalten, wird Tor nach einer Zeit automatisch eine neue Verbindungsstrecke mit einem neuen Exit-Knoten aufbauen. Falls ihr das nicht wünscht, hilft die Option Falls ihr die obigen Maßnahmen einsetzen wollt, solltet ihr euch immer gut überlegen, ob ihr das wirklich wollt. Denn wenn man das über längere Zeit macht, könnte ein Angreifer erfolgreich die Anonymität angreifen. Foto von frech
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Vor einiger Zeit erreichte mich per E-Mail eine Anfrage. Der Nutzer wollte eine Webseite immer mit einem bestimmten Tor-Server (oder einer kleinen Auswahl von Servern) besuchen. Er fragte, ob und wie das geht. Es geht. Das Tor-Project hat verschiedene Spezifikationen herausgegeben. Eine davon ist die zu Special Hostnames in Tor. In dem Dokument werden unter anderem die Hostnamen .onion und .exit beschrieben. Letzteres dient dazu, spezielle Tor-Exitknoten zu wählen. Auf der Torstatus-Seite wählt ihr nun einen passenden Tor-Server aus. Am einfachsten geht es, wenn ihr euch einfach den Namen des Servers merkt, also beispielsweise babajaga. Nun gebt ihr in den Browser die Adresse http://example.org.babajaga.exit ein. Dann versucht euer Tor-Client eine neue Verbindungsstrecke zum Exit-Server babajaga aufzubauen und leitet eure Verbindung über diesen. Voila. Unter Umständen schlägt das fehl. Es könnte sein, dass euer lokaler Tor-Client nichts mit dem Namen babajaga anf
Wednesday, October 15. 2008Erkannt trotz Tor![]() Als ich obigen Text sah, war ich recht erstaunt. Woher weiß die Seite, dass ich aus Erfurt komme? Klar, ich kenne Geolocation. Aber ich hatte doch Tor aktiviert. Aber die zweite Zeile beruhigte mich wieder. Ich nutze weder Windows XP noch Firefox 2. Die IP-Adresse stammt aus einem Erfurter Rechenzentrum und gehört einem Tor-Server. Damit ist meine Welt wieder in Ordnung.
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Als ich obigen Text sah, war ich recht erstaunt. Woher weiß die Seite, dass ich aus Erfurt komme? Klar, ich kenne Geolocation. Aber ich hatte doch Tor aktiviert. Aber die zweite Zeile beruhigte mich wieder. Ich nutze weder Windows XP noch Firefox 2. Die IP-Adresse stammt aus einem Erfurter Rechenzentrum und gehört einem Tor-Server. Damit ist meine Welt wieder in Ordnung.
Thursday, September 18. 2008Mein C-Compiler kann keine Executables anfertigenIch wollte mir mal wieder eine aktuelle SVN-Version von Tor bauen und startete dpkg-buildpackage. Schon beim ./configure-Lauf begrüßte mich die Meldung C compiler cannot create executables., d.h. der gcc kann angeblich keine Binärdateien machen. Bei Debian entsteht der Fehler üblicherweise dadurch, dass bestimmte gcc-Pakete fehlen. Diese waren bei mir jedoch alle installiert. Ehe ich hier lange herumprobierte, warf ich glücklicherweise zuest einen Blick in die Datei config.log und sah, dass es einen Aufruf mit -march=foo gab. Das erinnerte mich daran, dass ich beim Neuaufsetzen einfach diverse Dateien kopiert hatte, ohne diese eventuell an neue Gegebenheiten anzupassen. Kaum war der Aufruf verbessert, schon klappte wieder alles.
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Ich wollte mir mal wieder eine aktuelle SVN-Version von Tor bauen und startete dpkg-buildpackage. Schon beim ./configure-Lauf begrüßte mich die Meldung C compiler cannot create executables., d.h. der gcc kann angeblich keine Binärdateien machen. Bei Debian entsteht der Fehler üblicherweise dadurch, dass bestimmte gcc-Pakete fehlen. Diese waren bei mir jedoch alle installiert. Ehe ich hier lange herumprobierte, warf ich glücklicherweise zuest einen Blick in die Datei config.log und sah, dass es einen Aufruf mit -march=foo gab. Das erinnerte mich daran, dass ich beim Neuaufsetzen einfach diverse Dateien kopiert hatte, ohne diese eventuell an neue Gegebenheiten anzupassen. Kaum war der Aufruf verbessert, schon klappte wieder alles.
Thursday, September 11. 2008IPv6 mit TorSo langsam hält auch die Zukunft bei Tor Einzug. Denn die aktuelle Entwicklerversion bietet erstmalig Unterstützung für IPv6. Wer von euch also IPv6 im Einsatz hat, kann das probieren. Jedoch ist die Unterstützung noch nicht perfekt. Am Code wird weiter gearbeitet. Eine weitere Verbesserung, die sich langsam einschleicht :-), ist die Einarbeitung von Proposal 121. Dabei geht es um Authentifizierung gegenüber Hidden Services. Der Forscher Karsten Loesing hat im Rahmen seiner Arbeiten diesen Vorschlag eingebracht und umgesetzt. Jetzt fließen die Codestücke in den offiziellen Tor-Code mit ein. Dabei geht es darum, dass nur bestimmte Nutzer den Hidden Service erreichen sollen. Beispielsweise wenn sie an einem Wiki mitarbeiten wollen. Die Details kann man dem Proposal entnehmen und falls ich mal dazu komme, werde ich den Ansatz in einem Extra-Artikel vorstellen. Wer also testen möchte, der kann sich die aktuelle Version von der Download-Seite oder aus dem Subversion von Tor herunterladen.
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So langsam hält auch die Zukunft bei Tor Einzug. Denn die aktuelle Entwicklerversion bietet erstmalig Unterstützung für IPv6. Wer von euch also IPv6 im Einsatz hat, kann das probieren. Jedoch ist die Unterstützung noch nicht perfekt. Am Code wird weiter gearbeitet. Eine weitere Verbesserung, die sich langsam einschleicht :-), ist die Einarbeitung von Proposal 121. Dabei geht es um Authentifizierung gegenüber Hidden Services. Der Forscher Karsten Loesing hat im Rahmen seiner Arbeiten diesen Vorschlag eingebracht und umgesetzt. Jetzt fließen die Codestücke in den offiziellen Tor-Code mit ein. Dabei geht es darum, dass nur bestimmte Nutzer den Hidden Service erreichen sollen. Beispielsweise wenn sie an einem Wiki mitarbeiten wollen. Die Details kann man dem Proposal entnehmen und falls ich mal dazu komme, werde ich den Ansatz in einem Extra-Artikel vorstellen. Wer also testen möchte, der kann sich die aktuelle Version von der Download-Seite oder aus dem Subversion von Tor he
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